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Branntwein heißt jetzt Alkohol

07.03.2018 - Im Jugendschutzgesetz (JuSchG) wurde der veraltete Begriff „Branntwein“ jetzt mit „Alkohol“ ersetzt. Damit wird der Wortlaut des entsprechenden Paragraphen dem üblichen Sprachgebrauch angeglichen. Ingo Pinkofsky, kommunaler Jugendschutzbeauftragter im Landratsamt nimmt das zum Anlass den Inhalt des Paragraph 9 des JuSchG in Erinnerung zu rufen.

„Dieser Paragraph verbietet grundsätzlich sowohl die Abgabe von Alkolhol an Kinder und Jugendliche unter sechzehn Jahren als auch den Verzehr von Alkohol und alkoholhaltigen Lebensmitteln – also solchen, die nicht nur eine geringfügige Menge an Alkohol enthalten. Eine Ausnahme gibt es. Wenn Jugendliche von ihren Eltern begleitet werden, dürfen sie bereits mit vierzehn Jahren Bier, Wein und Mischgetränke daraus trinken“, so der Sozialpädagoge. Für Kinder sind Alkoholika verboten, Spirituosen auch für Jugendliche. Wer das missachtet und Alkohol an Minderjährige verkauft oder weitergibt, kann mit einem Bußgeld von 2000 Euro bei Jugendlichen und 4000 Euro bei Kindern belegt werden.

„Das betrifft nicht nur Wirte, Veranstalter und den Einzelhandel, sondern auch den Kumpel, der schnell mal eine Flasche Schnaps für seine minderjährigen Freunde kauft“, so Pinkofsky, der noch einen wichtigen Hinweis für alle Wirte und Veranstalter anschließt: „Es gibt neue Jugendschutztafeln, die auf Veranstaltungen und in Gaststätten ausgehängt werden müssen. 400 Euro kostet es, wenn Verantwortliche dieser Pflicht nicht nachkommen. Für das ganze Jahr 2018 gilt noch eine Übergangsfrist. In dieser Zeit werden bei Verstößen gegen die Aushangpflicht keine Verwarnungen bzw. Bußgelder verhängt.“ Wirte und Veranstalter müssen die Tafeln nicht kaufen. Sie können die entsprechenden Vorlagen kostenlos auf der Homepage des Kreisjugendamtes abrufen und zwar unter https://kreisjugendamt.lra-ebe.de/praeventive-jugendhilfe/kinder-und-jugendschutz/informationen-und-kopiervorlagen-fuer-veranstalter/ .


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