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Heizen mit Holz

27.12.2017 - Ein wärmendes Holzfeuer im Kamin- oder Kachelofen, für Viele ist das zu dieser Jahreszeit der Inbegriff von Behaglichkeit. Wer beim Kauf und bei der Lagerung des Feuerholzes alles richtig gemacht hat, weiß wie man richtig anheizt, die richtige Menge in den Feuerraum eingibt, der kann die angenehme Wärme uneingeschränkt genießen.

Tipps dazu, wie man richtig mit Holz heizt, finden sich in der Broschüre „Heizen mit Holz in Kaminöfen“ des Bayerischen Landesamtes für Umwelt. Bestellen kann man sie auch im Landratsamt und zwar unter der Telefonnummer (08092) 823 227.

Nur naturbelassenes trockenes Holz kann im Kaminofen schadstofffrei verbrennen. Geeignet sind auch Holzbriketts aus naturbelassenem Holz (DIN 51731 oder DIN EN 14931), nicht aber Rindenbriketts. Stroh, Papier und ähnliches - ob lose oder als Brikett - darf im heimischen Ofen nicht verbrannt werden. Draußen bleiben müssen auch Einwegpaletten, Obstkisten etc., bei denen man nicht vollkommen sicher sein kann, dass eine Imprägnierung oder Verunreinigung ausgeschlossen wird. Holz, das mit Holzschutzmitteln, Lacken und Farben etc. behandelt worden ist, eignet sich ebenfalls nicht. Durch den Verbrennungsprozess werden manche dieser Stoffe chemisch verändert und gelangen als Schadstoffe mit dem Rauchgas nach draußen oder verursachen Schäden an der Feuerungsanlage.

Zum Anzünden verwendet man am besten wachsgetränkte Holzfaserblöcke und Anzündhölzchen aus dünn gespaltenem Holz. Papier und Kartonagen eignen sich nicht. Sie brennen zwar schnell an, erreichen aber keine hohen Temperaturen. Druckfarbe und Bleichmittelrückstände führen zu Schadstoffemissionen.

Erntefrisches Holz enthält fünfzig bis sechzig Prozent Wasser. Würde man es verbrennen wollen, würde das Verdampfen dieses Wasseranteils so viel Energie binden, dass die Temperatur im Feuerraum nicht mehr für eine saubere Verbrennung ausreicht. Hohe Schadstoffemissionen wären die Folge. Ganz abgesehen von Feuchteschäden am Schornstein etc.. Erntefrisches Holz muss deshalb mindesten ein bis zwei Jahre an einem dafür geeigneten Ort gelagert werden. Ideal sind sonnige, regengeschützte und gut belüftete Lagerplätze.



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