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Wie viel Wahrheit braucht ein Kind? – Fortbildung für Adoptiveltern

28.01.2019 - „Wie viel Wahrheit braucht ein Kind?“, das war das Thema eines Fortbildungstages für Adoptiveltern, den die Gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle der Landkreise Ebersberg, Mühldorf a. Inn, Altötting, Berchtesgadener Land, Traunstein, Rosenheim und der Stadt Rosenheim organisiert hatte.

„Wie viel Wahrheit braucht ein Kind?“, das war das Thema eines Fortbildungstages für Adoptiveltern, den die Gemeinsame Adoptionsvermittlungsstelle der Landkreise Ebersberg, Mühldorf a. Inn, Altötting, Berchtesgadener Land, Traunstein, Rosenheim und der Stadt Rosenheim organisiert hatte. Referentin Dipl. Psychologin Annemarie Renges gab den Adoptiveltern neben theoretischen Informationen wertvolle Anregungen und praktische Anleitung. Sie hatten zudem die Möglichkeit, sich intensiv zu der Fragestellung auszutauschen. „Adoptiveltern wollen dem ihnen anvertrauten Kind eine gute Förderung und Entwicklung in ihrer Familie ermöglichen. Schwierige Vorgeschichten dieser Kinder bedeuten dabei nicht selten viel Unsicherheit“, so Carmen Köngeter vom Kreisjugendamt Ebersberg. Wie viel Wahrheit könne ein Kind in welchem Alter vertragen? Wie spreche man am besten mit dem Kind darüber, dass es adoptiert wurde? – Fragen, die sich immer wieder in solchen Situationen stellten. Hinzu käme, dass es Adoptiveltern manchmal schwer fiele, Verhaltensweisen oder Ereignisse aus dem früheren Leben des Kindes zu verstehen oder zu akzeptieren. „Es ist für Adoptiveltern sehr wichtig zu wissen, dass sie mit ihren Erfahrungen nicht alleine sind“, so Köngeter weiter. „Die gemeinsamen Veranstaltungen helfen dabei und tragen zur Vernetzung der Adoptivfamilien bei. Es ist ganz normal, adoptiert zu sein – und eben doch anders“, sagt die Fachfrau. Die Mitarbeiterinnen der Gemeinsamen Adoptionsvermittlungsstelle beraten bei allen Fragen zur Adoption, führen die Eignungsüberprüfung der Adoptivbewerber durch und begleiten die Adoptiveltern während des gesamten Adoptionsverfahrens und danach. Dazu laden sie regelmäßig zu Fortbildungen und freizeitpädagogischen Angeboten ein. Für Fragen rund um Adoptionsthemen steht Carmen Köngeter vom Kreisjugendamt Ebersberg unter der Telefonnummer (08092) 823 263 gerne zur Verfügung.


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