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Aktion „Container für Jugendliche“ am Grafinger Volksfest erneut erfolgreich

Meldung vom 06.06.2019

Nach Beendigung des diesjährigen Grafinger Volksfestes wird gerade von allen Seiten ein Resümee gezogen.

Wichtige Informationen im "Container für Jugendliche"

Nach Beendigung des diesjährigen Grafinger Volksfestes wird gerade von allen Seiten ein Resümee gezogen. Beispielsweise berichtet die Polizeiinspektion Ebersberg, dass es heuer ein überwiegend friedliches Fest war. Dazu hat sicherlich auch wieder der Präventionscontainer der Stadtjugendpflege Grafing beigetragen. Unterstützt wurden Stadtjugendpfleger Himo Al-Kass und sein Team dabei von der Stadtjugendpflege Ebersberg, dem Jugendforum Grafing sowie von Gesundheitsamt und Kreisjugendamt Ebersberg.

Postiert am nördlichen Zugang zum Volksfestplatz und mit großem Banner „Der Container für Jugendliche – Schau rein und find’s raus!“ lud er an drei Tagen ankommende junge Besucher*innen zu Information und Austausch bezüglich der Gefahren von Alkohol und K.O.-Tropfen ein. So konnten Jugendliche und Heranwachsende, die vorgeglüht hatten, an Atemluftkontrollgeräten erfahren, wie hoch der Promillewert in ihrem Körper bereits war. Und wie sich ein weiterer Alkoholkonsum z. B. im Festzelt auf ihr Verhalten und ihr körperliches Befinden auswirken könnte.

Daneben erhielten die Besucher*innen allgemeine Tipps zum Schutz vor K.O.-Tropfen durch die Aktion des Kreisjugendamtes „Safe it first! Mit uns gegen K.O.-Tropfen“.

Auch dieses Jahr wurde das präventive Angebot sehr gut angenommen – wovon sich Frau Bürgermeisterin Obermayr und Herr Landrat Niedergesäß persönlich überzeugten. Schätzungsweise 400 Personen pro Abend besuchten den Stand. Viele junge Menschen waren überrascht, wie hoch doch ihr Atemalkohol bereits war. Interessante Gespräche entwickelten sich. Jugendliche und Heranwachsende, die sich dabei überschätzt hatten, wieviel Alkohol sie vertragen können, - teilweise schon beim Ankommen am Volksfest - wurden mit Semmeln und Tee wieder aufgerichtet; in wenigen Ausnahmefällen mussten stark Betrunkene den Eltern oder dem Rettungsdienst übergeben werden. Und die eine oder andere Herz-Schmerz-Beratung konnte auch weiterhelfen.

So blickt das Organisations-Team positiv zurück auf drei erfolgreiche Einsatzabende. Der hohe personelle und finanzielle Aufwand hat sich auf alle Fälle gelohnt. Vor allem auch der engagierte Einsatz junger Helfer*innen bei dieser Aktion motivierte heuer noch mehr Jugendliche, ihr Verhalten zu reflektieren. Nächstes Jahr wird es also wieder heißen: „Schau rein und find’s raus!“