Suche

Corona-Virus: Aktuelle Informationen, Stand 15. April 2021

Meldung vom 15.04.2021

Fortlaufend die aktuellsten Entwicklungen und Maßnahmen zum Thema Coronavirus im Landkreis Ebersberg

Weitere Informationen zum Corona-Virus +++ 7-Tage-Inzidenz & aktuelle Corona-Regeln

Donnerstag, 15. April 2021

Am Donnerstag, 15. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 49 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind 24 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 279 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5491 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 5040 gelten als geheilt, 172 sind leider verstorben. 335 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 15. April, 0 Uhr bei 114,9. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 15. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 117,45. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Wie fast überall in der Republik nimmt auch im Landkreis Ebersberg das Infektionsgeschehen wieder deutlich zu. Wenn das heute und morgen so bleibt, treten am kommenden Sonntag die in der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung für eine Inzidenz zwischen 100 und 200 vorgesehenen Regelungen in Kraft. Man findet sie u.a. auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lra-ebe.de.

Für die Schulen und Tagesbetreuungsangebote für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige ist ausschließlich der morgige RKI-Wert für die inzidenzabhängigen Regelungen maßgeblich. Sie gelten dann für die gesamte nächste Kalenderwoche. Zudem muss die Kreisverwaltungsbehörde bei einer 7-Tage-Inzidenz von über 100 eine Testpflicht für Beschäftigte in vollstationären Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Altenheimen und Seniorenresidenzen anordnen.

Es gilt den weiteren Anstieg der 7-Tages-Inzidenz zu einem Stopp zu bringen und die Anzahl der Menschen im Landkreis, die positiv auf das Corona-Virus getestet werden, möglichst wieder zu verringern. Dazu tragen alle bei, die in dieser weiteren heißen Phase der Pandemie noch einmal die Motivation aufbringen können, ganz bewusst Kontakte soweit wie möglich einzuschränken und wo das nicht möglich ist die AHA+L+A (Abstands- und Hygieneregeln plus Lüften plus App) strikt einzuhalten. Besonders im Innenbereich, aber auch im engeren Kontakt im Außenbereich spielen Aerosole eine immer größere Rolle. Insbesondere die Virusmutanten halten sich wohl in der Raumluft, auch wenn die infizierte Person den Raum bereits verlassen hat. Frischluftzufuhr und der Luftaustausch durch häufiges Lüften verringern das Risiko einer Ansteckung. Auch draußen geht man von Aerosolwolken aus, die beim Sprechen erzeugt werden. Durch das größere Luftvolumen im Umfeld erfolgt eine schnellere Durchmischung und Abnahme der Viruslast. Trotzdem ist es ratsam im direkten Gespräch einen größeren Abstand einzuhalten.

Zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist die schnelle Nachverfolgung und Unterbrechung von Infektionsketten essenziell. Der Freistaat Bayern hat deshalb eine landesweite Lizenz für die sogenannte Luca-App erworben. Alle Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Organisationen und Behörden in Bayern können sie kostenfrei nutzen. Sie ist bereits jetzt im App-Store der Smartphones zu haben. Mit der Luca-App soll den Gesundheitsämtern eine schnelle und effektive Kontaktnachverfolgung ermöglicht werden. Geht alles nach Plan, ist Ende April die Anbindung aller bayerischer Gesundheitsämter an die App abgeschlossen. Schon in der nächsten Woche wird der Landkreis eine Übergangslizenz installieren, so dass der Informationsaustausch mit dem Gesundheitsamt dann schon möglich sein wird. Alle Betriebe, Unternehmen, Einzelhändler, Gastronomen und alle Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, die Luca-App auf dem Smartphone zu nutzen. Informationen gibt es unter www.luca-app.de

24987 Menschen haben im Landkreis Ebersberg eine Erstimpfung gegen eine Covid-19-Erkrankung erhalten. 1575 Impfungen haben Hausärzte vorgenommen. 7442 Geimpfte sind über achtzig Jahre alt. Bereits zum zweiten Mal geimpft sind 9647 Landkreisbürgerinnen und –bürger, 5916 von ihnen sind achtzig Jahre und älter. Sieben der Zweitimpfungen haben Hausärzte erledigt. Insgesamt hat der Landkreis Ebersberg jetzt eine Impfquote von 17,36 Prozent.

Mittwoch, 14. April 2021

Am Mittwoch, 14. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 37 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind 21 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 307 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5445 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4966 gelten als geheilt, 172 sind leider verstorben. 346 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 14. April, 0 Uhr bei 101,6. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 14. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 102,16. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Der Landkreis Ebersberg verzeichnet damit erstmals seit dem 25. Januar 2021 wieder eine 7-Tage-Inzidenz über 100. Bleibt der Wert an drei Tagen in Folge über 100, treten verschiedene Änderungen in Kraft. So zum Beispiel für Einzelhandelsgeschäfte. „Click & Meet“, also Einkaufen nach vorheriger Terminvereinbarung, bleibt unter den bisherigen Voraussetzungen möglich. Zusätzlich braucht man aber einen negativen Schnelltest, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt oder den Nachweis eines negativen Ergebnisses eines PCR-Tests, der vor maximal 48 Stunden vorgenommen worden ist. Alternativ kann man vor Ort einen Selbsttest durchführen. Dieser Test erlaubt dann allerdings nur das Betreten des Geschäfts, bei dem er vorgenommen wurde. Häufig gestellte Fragen zu Zutrittsregelungen in Ladengeschäften sind zum Beispiel auf der Website des bayerischen Gesundheitsministeriums zu finden www.stmgp.bayern.de. Auf der Homepage des Landratsamtes www.lra-ebe.de werden sukzessive nach den eingehenden Informationen die im Landkreis neu angebotenen Schnellteststationen aufgeführt.

Sollte der Inzidenzwert drei Tage in Folge über 100 bleiben, würden danach auch in den Schulen Änderungen gelten. Das wäre frühestens ab kommendem Montag der Fall. Es müsste dann grundsätzlich auf Distanzunterricht umgestellt werden. Wechsel- bzw. Präsenzunterricht wäre nur noch für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen, der Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien und der Fachoberschulen möglich, da hier bereits abschlussrelevante Leistungen erbracht werden, außerdem in der Jahrgangsstufe 4. Schülerinnen und Schüler dürfen nur mit einem negativen Corona-Testergebnis am Präsenzunterricht bzw. an den Präsenztagen des Wechselunterrichts teilnehmen. Die Ergebnisse der

Selbsttests gelten dann am Tag der Testung und am darauffolgenden Tag. Das Testergebnis darf also bei Unterrichtsbeginn höchstens 24 Stunden alt sein. Bei regelmäßigem täglichen Schulbesuch wird so mindestens drei Mal, bei Wechselunterricht mindestens zwei Mal in der Woche ein Test erforderlich. Die Teilnahme an der Notbetreuung ist weiterhin nur mit aktuellem negativem Test möglich.

Wenn ein Antigen-Schnelltest oder Antigen-Selbsttest ein positives Ergebnis anzeigt, bedeutet das den Verdacht auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2. Schnelltests und Selbsttests zeigen noch keine Diagnose. Ein positives Ergebnis muss durch einen PCR-Test bestätigt werden.

Bei einem positiven Antigen-Schnelltest oder Antigen-Selbsttest sollte man zuhause bleiben und auch dort Kontakte zu anderen Haushaltsmitgliedern vermeiden. Über eine Arztpraxis oder ein Testzentrum sollte das weitere Vorgehen abgestimmt werden – in der Regel ist das zunächst ein PCR-Test.

Dienstag, 13. April 2021

Am Dienstag, 13. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis zwölf Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind drei neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 279 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5408 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4957 gelten als geheilt, 172 sind leider verstorben. 318 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 13. April, 0 Uhr bei 91,9. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 13. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 91,04. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Insgesamt 403 Infizierungen mit Virusmutationen sind im Landkreis bisher getestet worden. In großer Mehrheit geht es dabei um die sogenannte Britische Variante, einmal wurde die Brasilianische Virusmutation entdeckt und mehrere Male die Südafrikanische.

Über das Impfzentrum in Ebersberg haben bis jetzt 22277 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7437 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. 9574 Landkreisbürgerinnen und – bürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 5886 von ihnen sind über achtzig Jahre alt. Die Zahlen enthalten 581 Erst- und 506 Zweitimpfungen in der Kreisklinik.
Insgesamt 1303 Impfungen gegen eine Covid-19-Erkrankung haben Hausärzte im Landkreis Ebersberg bis jetzt vorgenommen. Mit diesen Impfungen ergibt sich eine Impfquote für den Landkreis von 16,38 Prozent.

Beim Impfportal www.impfzentren.bayern sind aktuell 35957 Menschen aus dem Landkreis registriert.

In dieser Woche rechnet man im Impfzentrum mit insgesamt 2676 Dosen des Impfstoffs von Biontech, 1000 Dosen AstraZeneca und 500 Dosen Moderna.

In der Kreisklinik Ebersberg werden aktuell neun Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, fünf stammen aus dem Landkreis Ebersberg. Vier Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung liegen auf der

Intensivstation, zwei müssen beatmet werden. In der Klinik gibt es acht Verdachtsfälle.

Seit vergangenem Dienstag wurden über das Diagnostikzentrum 2551 Menschen mit einem PCR-Test untersucht.

586 Anrufer haben sich im gleichen Zeitraum am Corona-Bürgertelefon beraten lassen, an der Hotline für Betriebe und Unternehmen waren es 54

Montag, 12. April 2021

Am Montag, 12. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 12 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind 17 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 281 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5396 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4943 gelten als geheilt, 172 sind leider verstorben. 307 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 12. April, 0 Uhr bei 85,6. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 12. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 84,78. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Über das Impfzentrum in Ebersberg haben bis jetzt 21732 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7426 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. 9223 Landkreisbürgerinnen und – bürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 5753 von ihnen sind über achtzig Jahre alt.
Insgesamt 1267 Impfungen gegen eine Covid-19-Erkrankung haben Hausärzte im Landkreis Ebersberg bis jetzt vorgenommen. Mit diesen Impfungen ergibt sich eine Impfquote für den Landkreis von 15,98 Prozent.

Heute sind Änderungen der 12. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft getreten. Geplante Öffnungsoptionen in Bayern sind damit um zwei Wochen auf frühestens Montag, 26. April verschoben.

An den Schulen gibt es nun eine Testpflicht. Wer am Präsenzunterricht teilnehmen möchte, muss zweimal pro Woche getestet werden – vor Ort in der Schule mit einem Selbsttest oder über einen tagesaktuellen Test bei einem vom Gesundheitsamt registrierten Schnelltestzentrum. Ebenfalls gültig: Das negative Ergebnis eines PCR-Tests, der nicht älter als 48-Stunden sein darf.

Bei einer Sieben-Tages-Inzidenz über 50 und unter 100 gilt für Baumärkte, Gärtnereien, Blumengeschäfte, Buchhandlungen etc. nun wieder das System „Click & Meet“. Vor einem Besuch dort muss man sich also anmelden. Bei Inzidenzen über 100 braucht man zusätzlich vor Ort einen Schnelltest, bevor man ein Geschäft betreten kann – außer man kann das negative Ergebnis eines PCR-Tests vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Die Regelungen gelten nicht für Lebensmittelläden, Drogeriemärkte oder Apotheken. Weitere Ausnahmen und die 12. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung im Wortlaut findet man auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lra-ebe.de

Wegen technischer Probleme im zuständigen Sachgebiet gibt es zu dieser Pressemitteilung leider kein Diagramm.

Impfzentrum im Landkreisnorden

In Poing hat die Außenstelle des Impfzentrums Ebersberg ihren Betrieb aufgenommen. Landrat Robert Niedergesäß und Poings Bürgermeister Thomas Stark haben das Impfzentrum im Landkreisnorden am Starttag besichtigt. Brigitte Keller, operative Leiterin des Corona-Krisenstabs des Landkreises und Liam Klages, Leiter des Impfzentrums in Ebersberg haben zu den neuen Räumen informiert. Sie liegen sehr zentral, fast direkt am S-Bahnhof Poing. „Die Bürgerinnen und Bürger aus dem nördlichen Landkreis können jetzt auf kurzen Wegen ein Impfangebot wahrnehmen. „Das war uns wichtig, denn auch so können wir räumliche Hürden abbauen, die unter Umständen Menschen davon abhalten sich gegen eine Covid-19-Erkrankung impfen zu lassen“, erläutert der Landrat.

Wer die Einladung zu einer Impfung erhält, kann auswählen, ob er in das Impfzentrum in Ebersberg oder Poing kommen möchte. Am ersten Tag haben sich etwa vierzig Impfkandidaten für Poing entschieden. In dieser Woche ist der Impfstoff knapp, der für die beiden Impfzentren und die Hausärzte zur Verfügung steht. Mit einer deutlichen Verbesserung der Lage wird für die kommenden Wochen gerechnet. „Wir haben nun im Landkreis die Infrastruktur geschaffen, dass wir möglichst viele Menschen möglichst schnell impfen können“, so Niedergesäß. Im Impfzentrum in Poing können bei Bedarf bis zu fünf Arztzimmer genutzt werden. „Ich freue mich sehr über dieses Angebot an die Poinger Bürgerinnen und Bürger und die unserer Nachbargemeinden. Damit wird dem Bevölkerungsschwerpunkt im nördlichen Landkreis Rechnung getragen. Das ist ein sehr sinnvolles Angebot im Kampf gegen die Pandemie“, kommentierte Bürgermeister Thomas Stark und bedankte sich bei allen Beteiligten für die schnelle und gute Umsetzung des Vorhabens.

Freitag, 9. April 2021

Am Freitag, 9. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 21 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind 22 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 285 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5344 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4887 gelten als geheilt, 172 sind leider verstorben. 361 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Dem Gesundheitsamt wurden zwei weitere Todesfälle aus dem Landkreis gemeldet. Die zwischen Februar und April Verstorbenen haben die Geburtsjahrgänge 1935 und 1947.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 9. April, 0 Uhr bei 79,4. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 9. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 79,22. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Über das Impfzentrum in Ebersberg haben jetzt 20469 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7399 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 14,22 Prozent. 8895 Landkreisbürgerinnen und –bürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 5577 von ihnen sind über achtzig Jahre alt.

Insgesamt 1029 Impfungen gegen eine Covid-19-Erkrankung haben Hausärzte im Landkreis Ebersberg bis jetzt vorgenommen. Mit diesen Impfungen ergibt sich eine Impfquote von 14,94 Prozent für den Landkreis.

Fast 800 Menschen müssen in Bayern wegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 auf einer Intensivstation behandelt werden, so viele, wie seit Ende Januar nicht mehr. Weil diese Zahl nicht der bei den Inzidenzen angenommenen Verzerrung durch die Osterfeiertage unterliegt, bildet sie die Brisanz des derzeitigen Infektionsgeschehens besser ab.

Je mehr Menschen sich mit dem Virus infizieren und ihm als Wirt dienen, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit weiterer Mutationen, die gefährlicher sind, als das ursprüngliche Virus. Es ist also auch deshalb wichtig Übertragungen zu verhindern. Impfungen, Testen, Abstandsregeln und Hygienevorschriften dienen dazu - aber auch viele Entscheidungen, die jeder einzelne von uns täglich trifft und die das Risiko einer Ansteckung für sich und andere niedrig halten, ganz ausschließen oder eben auch erhöhen.

Ab der nächsten Woche soll sich jeder Beschäftigte im Landratsamt einmal wöchentlich mit einem Schnelltest selbst testen. Die Selbsttests wurden inzwischen geliefert und werden nun in den Sachgebieten verteilt. „Der Landkreis möchte so seiner Vorbildfunktion als Arbeitgeber nachkommen, einen Beitrag zur Eindämmung des Infektionsrisikos zu leisten und bittet alle Arbeitgeber im Landkreis, diesem Beispiel zu folgen“, so Landrat Robert Niedergesäß.

Landrat stellt seine Position zur Teststrategie klar

In einer Pressemitteilung reagiert Landrat Robert Niedergesäß auf den Artikel der Ebersberger Zeitung vom Freitag, den 9. April 2020. Er fühle sich missverstanden und lasse sich auch nicht in die Schublade der sog. „Querdenker“ stecken, auch wenn er zu einigen Punkten eine differenzierte Meinung habe. „In einer demokratischen Gesellschaft muss es erlaubt sein, unterschiedliche Meinungen zu vertreten, ohne dass man gegenseitig übereinander herfalle und Andersdenkende abqualifiziert werden“, so Niedergesäß. Vermutlich hat es sich um ein Missverständnis zwischen dem Redakteur und ihm gehandelt, denn der Landrat ging von einem Wortinterview aus, aus dem dann ein Artikel entstand, bei dem Landrat Niedergesäß einige Aussagen aus dem Zusammenhang gerissen sieht. Vielleicht habe er sich an der ein oder anderen Stelle aber auch nicht präzise genug artikuliert.

Der Landrat fasst seine Position wie folgt zusammen: „Ich bin keinesfalls gegen viel Testen, ganz im Gegenteil. Wir brauchen viele Tests und ich unterstütze das als Landrat auch sehr, um Öffnungen in Einzelhandel, Gastronomie, Sport, Gesellschaft und Kultur zu ermöglichen. Wir unterstützen Schnelltestangebote in möglichst allen Gemeinden. Man muss aber auch wissen, dass viele Tests in der Regel auch zu mehr Fällen führen, was grundsätzlich auch nicht verkehrt und unlogisch ist. Insofern sollte man das aber auch bei der Inzidenzbewertung einfließen lassen und diese künftig differenzierter beurteilen, darauf habe ich schon mehrfach hingewiesen, die Inzidenz alleine kann nicht die Mutter aller Zahlen sein. Wenn es beispielsweise einen Ausbruch in einem Heim gibt, geht die Inzidenz ganz schnell nach oben, die Gefahr der weiteren Verbreitung ist aber eher gering. Wogegen ich mich dezidiert ausgesprochen habe, ist die allgemeine Testpflicht an Schulen. Ich habe auch nichts gegen viele Tests an Schulen, aber eben etwas gegen den Zwang, gegen den sich auch viele Eltern stellen. Auch hier habe ich konstruktive Kompromissvorschläge unterbreitet. Tests am Morgen zuhause oder beim Arzt oder Spucktests an den Schulen. Ich bin also keineswegs ein Gegner von Tests, auch nicht im Umfeld der Schulen, ich setze aber auf mehr Eigenverantwortung unserer Bürgerinnen und Bürger,“ so der Landrat.            

Donnerstag, 8. April 2021

Am Donnerstag, 8. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 25 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind 15 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 287 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5323 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4866 gelten als geheilt, 170 sind leider verstorben. 375 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 8. April, 0 Uhr bei 80,8. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 8. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 79,92. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Über das Impfzentrum in Ebersberg haben jetzt 19973 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7397 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 13,88 Prozent. 8866 Landkreisbürgerinnen und –bürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 5550 von ihnen sind über achtzig Jahre alt.
Insgesamt 208 Impfungen gegen eine Covid-19-Erkrankung haben Hausärzte im Landkreis Ebersberg bis jetzt vorgenommen.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis weiter unter 100. Nach dem Beschluss des bayerischen Kabinetts vom 7. April 2021 werden aber weitere Öffnungsschritte etwa in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport leider nicht vor dem 26. April 2021 erfolgen können.

Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte und Buchhandlungen, für die bisher eine Ausnahmeregelung gegolten hat, können künftig nur noch wie die anderen Einzelhandelsgeschäfte öffnen. Bei der aktuellen Inzidenz im Landkreis, über 50, aber unter 100, ist der Einkauf dort nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich – Click & Meet mit einem Kunden pro 40 Quadratmeter Verkaufsfläche und den entsprechenden Hygienemaßnahmen.

Mittwoch, 7. April 2021

Am Mittwoch, 7. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 22 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind 30 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 281 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5299 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4848 gelten als geheilt, 170 sind leider verstorben. 458 Landkreisbewohner sind derzeit in Quarantäne, weil sie entsprechenden Kontakt zu einer infizierten Person hatten.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 7. April, 0 Uhr bei 73,8. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 7. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 73,66, eine Woche zuvor lag sie bei 89. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Inzwischen hat die sogenannte britische Variante einen hohen Anteil an den Infizierungen im Landkreis. Weil man sich schneller anstecken kann, wenn sie im Spiel ist, wird nun nicht mehr zwischen Kontaktpersonen verschiedener Kategorien unterschieden. Ausschlaggebend sind Kriterien etwa ein Gespräch, das länger als zehn Minuten andauerte mit einer infizierten Person, der gemeinsame Aufenthalt in nicht ausreichend belüfteten Räumen mit Aerosolübertragung, die Unterschreitung des Abstands von 1,5 Metern etc.. Weitere Infos zu den Kriterien, welche Kontakte zu einer positiv getesteten Person ausschlaggebend sind, findet man zum Beispiel auf der Homepage des RKI unter www.rki.de.

Die folgende Zusammenstellung zeigt, wie sich die Infizierungen auf die Altersgruppen im Landkreis verteilen. Es wird deutlich, dass nun auch jüngere Menschen stärker betroffen sind. Wohingegen sich bei den über 80-Jährigen der Impfschutz sehr gut auswirken dürfte:

Über das Impfzentrum in Ebersberg haben jetzt 19419 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7394 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 13,49 Prozent. 8821 Landkreisbürgerinnen und –bürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 5520 von ihnen sind über achtzig Jahre alt.

Für die kommende Woche sind dem Impfzentrum bisher 2676 Dosen des Impfstoffs von Biontech und 400 von Moderna angekündigt.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit fünfzehn Patienten mit einer Infektion mit SARS-CoV-2 behandelt. Acht kommen aus dem Landkreis. Fünf müssen auf der Intensivstation beatmet werden. Es gibt vier Verdachtsfälle in der Klinik.

Über das Diagnostikzentrum sind seit Dienstag der vergangenen Woche 2231 Menschen auf eine Infizierung mit dem Corona-Virus getestet worden.

611 Anruferinnen und Anrufer haben sich an die Corona-Bürgerhotline mit der Nummer (08092) 85 16 16 gewandt, 57 an die Hotline für Betriebe und Unternehmen mit der Nummer (08092) 823 685.

Die Controll-Covid-Strategie des Landkreises Ebersberg braucht eine hohe Testbereitschaft der Bürger, die sich idealerweise 2 x wöchentlich freiwillig testen lassen. Um ein ortsnahes Angebot dafür bereitzustellen, soll es möglichst in jeder Gemeinde Schnelltestangebote geben, die für die Bürger kostenlos sind. Solche Angebote werden derzeit überall im Landkreis aufgebaut. Auf der Homepage des Landratsamtes www.lra-ebe.de findet man Anbieter von kostenlosen Schnelltests in den Landkreisgemeinden.

Aus der heutigen Ministerratssitzung wurde bekannt, dass sich das Bayerische Staatsministerium für Digitales für eine landesweite Lizenz für die LucaApp entschieden hat. Damit ist die Voraussetzung für die digitale Kontaktdatenerfassung und damit für eine effektive Bekämpfung des Pandemiegeschehens geschaffen. Der Landkreis hat sich im Vorfeld schon für die LucaApp entschieden und ist daher schon darauf vorbereitet.

„Die bayernweite Einführung der LucaApp ist ein wichtiger, richtiger und lange fälliger Schritt Richtung Öffnung von Einzelhandel, Gastronomie und Kultur. Leider werden Gastronomie und Kultur mit den jüngsten Beschlüssen der Staatsregierung erneut vertröstet und müssen weiter geschlossen bleiben. Das ist für die betroffenen Betriebe, aber auch für die Bevölkerung schön langsam nicht mehr nachvollziehbar. Dies auch angesichts der Tatsache, dass mittlerweile alle Impfwilligen über 80, und damit die Gruppe der Hauptbetroffenen, eine erste Impfung erhalten haben, und es in dieser Altersgruppe z.B. im Landkreis Ebersberg aktuell keine Fälle mehr gibt“, so Landrat Robert Niedergesäß. Der Landrat begrüßt die angekündigten Erleichterungen für Geimpfte, kritisiert aber die pauschale Testpflicht für alle Schüler, die auch von vielen Eltern sehr kritisch gesehen werden. „Wenn dann, dann bitte nur Spucktests für die Schüler. Wir werden künftig versuchen, nur noch diese einzusetzen“, so Niedergesäß.

Dienstag, 6. April 2021

Am Dienstag, 6. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis drei Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind elf neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 263 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5277 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4844 gelten als geheilt, 170 sind leider verstorben. 505 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 6. April, 0 Uhr bei 79,36. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 6. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 79,22. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Über das Impfzentrum in Ebersberg haben jetzt 19142 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7392 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 13,3 Prozent. 8604 Landkreisbürgerinnen und –bürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 5426 von ihnen sind über achtzig Jahre alt.

Im Rahmen einer Impfaktion an den Grundschulen, Förderzentren und in Kindertageseinrichtungen im Landkreis in den Osterferien, können Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher und andere Mitarbeitende dort über mobile Teams vor Ort eine Impfung erhalten. Eine Anmeldung dazu ist auch noch diese Woche möglich. Die mobilen Teams wurden aufgestockt und besuchen an 7 Tagen / Woche die Schulen und Einrichtungen.

Für morgen, Mittwoch, 7. April sind 1500 Dosen des Impfstoffs von Biontech angekündigt, dazu 400 von Moderna und 500 von Astrazeneca. Am kommenden Freitag, 9. April werden 1494 Dosen von Biontech, 300 von Moderna und 500 von Astrazeneca erwartet.

Dr. Marc Block, Koordinierungsarzt der niedergelassenen Ärzte im Landkreis weist darauf hin, dass jeder Haus- und Facharzt, der an der vertragsärztlichen Versorgung teilnimmt, impfen kann und darf, unabhängig davon, ob der zu impfende Patient privat- oder gesetzlich versichert ist.

Damit bei den entsprechenden Inzidenzzahlen Präsenzunterricht möglich bleiben kann und zum gegenseitigen Schutz aller, die sich in der Schule treffen, werden Corona-Schnelltests ab dem Schulbeginn nach den Osterferien eine wichtige Rolle spielen.
Für die Schnelltests in den Schulen brauchen Schülerinnen und Schüler eine Einwilligungserklärung. Volljährige Schülerinnen und Schülern unterschreiben sie selbst. Bis zum 14. Geburtstag brauchen sie die Unterschrift von mindestens einer erziehungsberechtigten Person, ab dem 14. Geburtstag müssen sie zusätzlich selbst unterschreiben.

Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 dürfen nur noch Schülerinnen und Schüler der Klassen, für die Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand vorgesehen ist, am Präsenzunterricht teilnehmen, wenn sie in der Schule unter Aufsicht einen Selbsttest mit negativem Ergebnis gemacht haben oder einen aktuellen - nicht älter als 48 Stunden - negativen PCR- oder POC-Antigenschnelltest vorweisen, der durch medizinisch geschultes Personal etwa im Diagnostikzentrum durchgeführt worden ist. Ein zuhause durchgeführter Selbsttest reicht dann leider nicht mehr aus, was das Landratsamt bedauert.

Wer ein positives Ergebnis bei einem Antigen-Selbsttest erhalten hat, muss sofort Kontakte konsequent reduzieren und sich isolieren. Mit einem PCR-Test wird geklärt, ob das Ergebnis des Schnelltests korrekt war.

„Erfreulicherweise liegt die Inzidenz im Landkreis Ebersberg seit Wochen unter 100. Solange das so ist, können die Tests auch zuhause vorgenommen werden. Persönlich halte ich es auch ab einer Inzidenz über 100 für besser, wenn Eltern die Tests zuhause machen dürfen, denn viele Eltern sehen die Abstrich-Tests in den Schulen sehr kritisch, was ich nachvollziehen kann. Leider verfügen wir im Landkreis derzeit noch nicht über sogenannte einfachere Spucktests, diese wollen wir aber so schnell wie möglich auch bei uns zur Verfügung stellen“, so Landrat Robert Niedergesäß.

Freitag, 2. April 2021

Donnerstag, 1. April 2021

Am Donnerstag, 1. April 2021, Stand 8.00 Uhr sind im Landkreis 16 Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 gemeldet. Eine Woche zuvor sind 36 neue Infektionsfälle aufgetreten. Insgesamt sind aktuell 265 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg positiv auf Corona getestet. Bisher haben sich hier 5209 Bürgerinnen und Bürger nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. 4774 gelten als geheilt, 170 sind leider verstorben. 512 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt im Landkreis Ebersberg laut RKI Dashboard zum Stand 1. April, 0 Uhr bei 64,7. Auf der Basis der Zahlen des Gesundheitsamtes vom 1. April, 8.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 75,05. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Über das Impfzentrum in Ebersberg haben jetzt 17861 Menschen im Landkreis eine Erstimpfung erhalten, 7366 von ihnen sind älter als achtzig Jahre. Die aktuelle Impfquote für die Erstimpfungen im Landkreis beträgt 12,41 Prozent. 8106 Landkreisbürgerinnen und –bürger sind bereits zum zweiten Mal geimpft, 5232 von ihnen sind über achtzig Jahre alt. Die Impfzahlen enthalten 557 Erst- und 458 Zweitimpfungen in der Kreisklinik.

Im Diagnostikzentrum in Ebersberg werden an den Ostertagen kostenlose Schnelltests angeboten für Personen, die keine Symptome und ihren Wohnsitz oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Sie können ohne Voranmeldung zu den folgenden Zeiten in das Diagnostikzentrum in Ebersberg kommen:

Freitag, 2.04.2021, 9.00 bis 14.00 Uhr
Samstag, 3.04.2021, 9.00 bis 14.00 Uhr
Sonntag, 4.04.2021, 9.00 bis 14.00 Uhr
Montag, 5.04.2021, 9.00 bis 14.00 Uhr.

Auf der Homepage des Landratsamtes findet man unter der Rubrik Corona-Tests weitere Testmöglichkeiten im Landkreis.

Die Corona-Hotline (08092) 85 16 16 ist am Karfreitag, 2. April von 10.00 bis 16.00 Uhr erreichbar und am Karsamstag, 3. April von 10.00 bis 14.00 Uhr. Am Ostersonntag und Ostermontag sind die Telefone nicht besetzt.

Die Hotline für Betriebe und Unternehmen erreicht man am Karfreitag und Karsamstag 2. und 3. April 2021 von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr.

Die Hotline des Impfzentrums (08092) 86 31 40 ist auch an den kommenden Feiertagen wie üblich täglich von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr zu erreichen.

Das sogenannte Control-Covid-Konzept war Thema eines Treffens zwischen Fachleuten der Bundeswehr und des Landratsamtes im dortigen Hermann-Beham-Saal. Das Konzept basiert auf Erfahrungen, die u.a. bei einem starken Infektionsgeschehen im Landkreis Berchtesgaden gesammelt wurden. Es beinhaltet unter anderem Abwasseruntersuchungen, die Erfassung der Sieben-Tage-Inzidenz auf Gemeindeebene und ein Angebot für Schnelltests mindestens zweimal pro Woche in jeder Gemeinde. Bei entsprechenden Werten sollen dann Lockerungen für Vereine, Einzelhandelsgeschäfte, Gastronomie etc. möglich sein. Die nächsten Schritte hin zu einer Realisierung des Konzepts werden in Projektgruppen erarbeitet, die bei dem heutigen Treffen gegründet wurden. Darüber hinaus ist eine Videokonferenz zur Einbeziehung der Bürgermeister in Vorbereitung. Der Erfolg der Strategie hängt von der Mitwirkung der Bevölkerung ab und Voraussetzung ist eine ausgeprägte Bereitschaft der Bürger, sich häufig und regelmäßig testen zu lassen.

Alle Pressemitteilungen zum Thema Corona finden Sie auch in unserem Pressearchiv.

Kategorien: Corona