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Corona-Virus: Aktuelle Informationen, Stand 28. Oktober 2020

Meldung vom 28.10.2020

Fortlaufend die aktuellsten Entwicklungen und Maßnahmen zum Thema Coronavirus im Landkreis Ebersberg

Weitere Informationen zum Corona-Virus

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Zum Stand Mittwoch, 28. Oktober 2020 ist bei 201 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1136 Infektionen aufgetreten. 927 Erkrankte sind wieder gesund, acht sind leider verstorben.

Die 7-Tage-Inzidenz steigt weiter an und liegt nun bei 120.23. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Da die offiziellen Statistiken etwas hinterherhinken, wird der Landkreis dort noch mit einer Inzidenz von unter 100 geführt. Eine Verlängerung der Sperrzeit auf 21Uhr wird daher frühestens am Freitag umgesetzt werden müssen.

Für morgen, Donnerstag, 29. Oktober ist die nächste Sitzung des Corona-Krisenstabs im Landratsamt anberaumt. Die Zahlen werden genau analysiert um der Situation entsprechend reagieren zu können. Ein Herunterfahren „mit der Gießkanne“ wird als ungeeignetes Mittel zu Eindämmung des Virus angesehen. Zur Austrocknung des Virus muss es gezielt dort „bekämpft“ werden, wo es auftritt. „Ein pauschales zweites „Herunterfahren der Wirtschaft“ wird dieser massiv schaden,“ so Landrat Robert Niedergesäß. „Z.B. die Gastronomie ohne differenzierte Betrachtung komplett zu schließen bzw. alleine schon eine Sperrzeit um 21.00 Uhr, ist ein grober und unnötiger Schlag ins Gesicht derjenigen Gastronomen, die in den letzten Monaten erhebliche Investitionen zur Einhaltung der geforderten Hygienekonzepte getätigt und diese konsequent umgesetzt haben.“

Dienstag, 27. Oktober 2020

Zum Stand Dienstag, 27. Oktober 2020 ist bei 172 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1084 Infektionen aufgetreten. 904 Erkrankte sind wieder gesund, acht sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne sind derzeit 1223 Landkreisbewohner.

Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 106.33 gestiegen. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Wenn die 7-Tages-Inzidenz einen neuen Grenzwert (jetzt aktuell 100) überschreitet, treten die damit verbundenen weiteren Regelungen einen Tag, nachdem der Landkreis auf der Homepage des Gesundheitsministeriums in der entsprechenden Kategorie aufgeführt ist, in Kraft. Zum Stand 27. Oktober 2020 ist der Landkreis Ebersberg dort noch nicht aufgeführt. Die zeitliche Verzögerung hängt mit Meldeabläufen zusammen, bei denen bestimmte Wege eingehalten werden müssen.

Die folgenden weitergehenden Regelungen sieht das Gesundheitsministerium bei einer Inzidenz über 100 vor. Sie treten im Landkreis Ebersberg frühestens am Donnerstag, 29. Oktober in Kraft:

Ab 21 Uhr gelten eine Sperrstunde und Alkoholverkaufsverbot an Tankstellen.

Bei Veranstaltungen aller Art, ob kulturell, im Sportbereich oder andere, dürfen maximal 50 Personen anwesend sein. Ausgenommen sind Kirchenveranstaltungen, Hochschulveranstaltungen und Demonstrationen.

Weiterhin gilt, dass sich bei Kontakten, privaten Feiern und im öffentlichen Raum maximal fünf Personen oder zwei Hausstände treffen dürfen.

Es gilt eine Maskenpflicht, wo Menschen dicht und länger zusammen sind, zum Beispiel in öffentlichen Gebäuden, Arbeitsstätten, Freizeiteinrichtungen, Kulturstätten.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit fünf Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. Einer von ihnen liegt auf der Intensivstation. Außerdem gibt es dort fünf Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind am gestrigen Montag 620 Menschen auf eine Corona-Infektion untersucht worden. Wegen der hohen Anzahl an Untersuchungen kann sich die Benachrichtigung durch das Gesundheitsamt zeitlich verzögern. Man arbeitet hier aktuell an einer Portallösung, über die sich die Getesteten selbstständig informieren können. Zudem soll die Teststrategie für Kontaktpersonen der Kategorie 1 geändert werden, die keine Symptome haben. Sie sollen künftig standardmäßig nur noch einmal getestet werden, ein zweites Mal nur, wenn sie Krankheitsanzeichen entwickeln.

Am Corona-Bürgertelefon mit der Nummer (08092) 823 680 haben sich am vergangenen Freitag und Montag 480 Anrufer beraten lassen. Die Nummer der Hotline für Gewerbebetriebe und Unternehmen (08092) 823 685 haben im gleichen Zeitraum 49 Ratsuchende gewählt.

Bei der Beratungsaktion für Gastwirte wurden in den vergangenen zehn Tagen sechzig Betriebe besucht. Nur sieben von ihnen hatten ein Schutz- und Hygienekonzept, das den Anforderungen entsprochen hat. Vierzehn hatten Maßnahmen getroffen, aber kein Konzept dazu. Beim Rest besteht ein erhöhter Beratungsbedarf.

Die Wohnungsgenossenschaft Ebersberg sagt aufgrund der aktuellen Lage ihre für diesen Freitag, 30. Oktober 2020 in Ebersberg geplante Mitgliederversammlung ab.

Montag, 26. Oktober 2020

Zum Stand Montag, 26. Oktober 2020 ist bei 153 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind hier insgesamt 1059 Infektionen aufgetreten. 898 Erkrankte sind wieder gesund, acht sind leider verstorben.

Der Wert für die sogenannte 7-Tages-Inzidenz ist über das Wochenende deutlich angestiegen und liegt nun bei 93.82. Er nähert sich der Marke „100“ oder „dunkelrot“ auf der Corona-Ampel, die weitere Regelungen vorsieht. Sie gelten dann ab dem Tag, der auf den Tag der erstmaligen Nennung des Landkreises als „dunkelrot“ auf der Homepage des Gesundheitsministeriums folgt. Die Kreisverwaltungsbehörden haben die Möglichkeit über eine sogenannte Allgemeinverfügung die in der Corona-Ampel genannten Regelungen auf die Situation vor Ort anzupassen.

Für morgen, Dienstag ist ein Treffen des Corona-Krisenstabs angesetzt.

Freitag, 23. Oktober 2020

Zum Stand Freitag, 23. Oktober 2020 ist bei 142 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1001 Infektionen aufgetreten. 851 Erkrankte sind wieder gesund, acht sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne sind derzeit 737 Landkreisbewohner.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 66.02. Sie überschreitet weiter deutlich den sogenannten Warnwert von 50. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik werden derzeit 5 Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. Einer von ihnen liegt auf der Intensivstation und wird beatmet. Außerdem gibt es zehn Verdachtsfälle.
Über das Diagnostikzentrum sind am Donnerstag insgesamt 391 Menschen auf eine Corona-Infektion untersucht worden.

Am Corona-Bürgertelefon mit der Nummer (08092) 823 680 haben sich am gleichen Tag 220 Anrufer beraten lassen. Die Nummer der Hotline für Gewerbebetriebe und Unternehmen (08092) 823 685 haben 28 Ratsuchende gewählt.
Reisen und Familienfeiern spielen nach wie vor eine große Rolle für Infizierungen mit SARS-CoV-2.

Ein Bewohner einer Asylbewerber-Unterkunft in Ebersberg hat sich mit dem Virus infiziert. Er ist in eine andere Unterkunft umgezogen und dort entsprechend isoliert. Seine Mitbewohner werden auf das Corona-Virus getestet und müssen als Kontaktpersonen in Quarantäne bleiben.

Donnerstag, 22. Oktober 2020

Zum Stand Donnerstag, 22. Oktober 2020 ist bei 133 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 988 Infektionen aufgetreten. 847 Erkrankte sind wieder gesund, acht sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne sind derzeit 710 Landkreisbewohner.

Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 68.80 angestiegen. Sie überschreitet deutlich den sogenannten Warnwert von 50. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik werden derzeit vier Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. Einer von ihnen liegt auf der Intensivstation und muss beatmet werden. Außerdem gibt es sieben Verdachtsfälle.
Über das Diagnostikzentrum sind am vergangenen Dienstag und Mittwoch insgesamt 837 Menschen auf eine Corona-Infektion untersucht worden.

Am Corona-Bürgertelefon mit der Nummer (08092) 823 680 haben sich im gleichen Zeitraum 299 Anrufer beraten lassen. Die Nummer der Hotline für Gewerbebetriebe und Unternehmen (08092) 823 685 haben 71 Ratsuchende gewählt.

In der Statistik wird jetzt ein achter Todesfall angeführt. Es handelt sich um einen 44-Jährigen aus dem europäischen Ausland, der in einer Wohnung im Landkreis mit einer Corona-Infektion verstorben ist.

Die wirksamsten Waffen gegen die Ausbreitung von SARS-CoV-2 sind weiterhin die AHA+L-Regeln und die Einschränkung bei den Kontakten. Mit Abstand, Hygieneregeln und Lüften lässt sich die Weitergabe des Virus von Mensch zu Mensch zumindest stark erschweren. Noch effektiver ist es, wenn man in der aktuellen Situation auf nicht dringend notwendige Kontakte verzichtet beziehungsweise sie digital wahrnimmt. Eine zunehmend größere Bedeutung im Infektionsgeschehen wird den sogenannte Aerosolen zugemessen. Sie sind kleiner und leichter als die Tröpfchen der Tröpfcheninfektion durch Niesen, Husten, Lachen etc.. Aerosole können sich deshalb im Raum gut verteilen. Frische Luft durch Stoßlüften und Masken helfen. Da Masken, wenn sie länger getragen werden, durchfeuchtet sein können, empfiehlt es sich immer eine Reservemaske einzustecken, wenn man länger außer Haus ist.

Mittwoch 21. Oktober 2020

Zum Stand Mittwoch, 21. Oktober 2020 ist bei 112 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 963 Infektionen aufgetreten. 844 Erkrankte sind wieder gesund, sieben sind leider verstorben.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist wieder gestiegen und liegt nun bei 63.24, am Dienstag gab es leider 32 neue Fälle. Sie überschreitet den sogenannten Warnwert von 50. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Landrat Robert Niedergesäß hat in Anlehnung an die Vorgehensweise in der Landeshauptstadt München die Maskenpflicht für Grundschüler aufgehoben, wenn sie an ihrem Platz sitzen. Zahlreiche Eltern aus dem Landkreis hatten sich ab dem Wochenende und insbesondere nach der Entscheidung der Landeshauptstadt in sehr großer Anzahl an Landrat und Landratsamt gewandt und ihren Unmut und ihre Sorgen kundgetan. Die Grundschüler sind kein Schwerpunkt beim Infektionsgeschehen im Landkreis, daher nutzte Niedergesäß analog zu Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter eine Öffnungsklausel in der neuen bayerischen Infektionsschutzverordnung. Wenn allerdings eine Infektion auftritt, hat das u.U. zur Folge, dass die gesamte Klasse vorübergehend in Quarantäne muss. Das, so der Landrat, müsse all den vielen Eltern bewusst sein, die sich gegen die Maskenpflicht im Unterricht ausgesprochen haben und die nun auch ihre Dankbarkeit für die Entscheidung zum Ausdruck gebracht haben.

Dienstag, 20. Oktober 2020

Zum Stand Dienstag, 20. Oktober 2020 ist bei 90 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 931 Infektionen aufgetreten. 834 Erkrankte sind wieder gesund, sieben sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne sind 681 Landkreisbewohner.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 53.51. Sie überschreitet weiterhin den sogenannten Warnwert von 50. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik werden derzeit sechs Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, keiner von ihnen auf der Intensivstation. Es gibt dort außerdem sechs Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind gestern 406 Menschen auf eine Corona-Infektion untersucht worden. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dort ist es gelungen, die Zahl der täglich möglichen Tests drastisch zu erhöhen und dem aktuellen Infektionsgeschehen im Landkreis anzupassen. Die Telefone zur Anmeldung waren durch die steigenden Zahlen phasenweise überlastet. Eine Lösung für dieses Problem ist in Arbeit.

Am Corona-Bürgertelefon mit der Nummer (08092) 823 680 haben sich am Montag 218 Anrufer beraten lassen. Die Nummer der Hotline für Gewerbebetriebe und Unternehmen (08092) 823 685 haben am gleichen Tag 40 Ratsuchende gewählt.

An der Anni-Pickert Grund- und Mittelschule in Poing sind 13 Lehrerinnen und Lehrer und mehrere Schülerinnen und Schüler als Kontaktpersonen 1 in Quarantäne, nachdem eine Lehrkraft positiv auf das Corona-Virus getestet worden ist. Das Schulamt wird Ersatzpersonal zur Verfügung stellen. Die KP1-Ermittlungen laufen noch.

Montag, 19. Oktober 2020

Zum Stand Montag, 19. Oktober 2020 ist bei 96 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen, Ende letzter Woche waren es 113. Bisher sind im Landkreis insgesamt 924 Infektionen aufgetreten. 821 Erkrankte sind wieder gesund, sieben sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne sind 519 Landkreisbewohner.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist auf 52.82 zurückgegangen (Freitag, 59). Sie überschreitet aber immer noch sogenannten Warnwert von 50. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik werden derzeit vier Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben, keiner von ihnen auf der Intensivstation. Letzte Woche waren es noch sechs Patienten. Es gibt dort außerdem acht Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind am vergangenen Freitag 251 Menschen auf eine Corona-Infektion untersucht worden. Am Corona-Bürgertelefon mit der Nummer (08092) 823 680 haben sich am Freitag 161 Anrufer beraten lassen. Die Nummer der Hotline für Gewerbebetriebe und Unternehmen (08092) 823 685 haben am gleichen Tag 60 Ratsuchende gewählt.

Kinder, die sechs Jahre alt sind und einen Kindergarten besuchen, müssen dort ab sofort keinen Mund-Nasen-Schutz tragen. Der bayernweit gültige Rahmenhygieneplan für Kindertagesstätten wird in diesem Punkt überarbeitet. Es wird nun zwischen Kindergarten- und Schulkindern unterschieden – unabhängig vom Alter der Kinder.

Elternabende für die einzelnen Schulklassen sollen möglichst virtuell organisiert werden. Grundsätzlich ist auch ein Treffen an der Schule möglich, wenn die AHA-L-Regeln eingehalten werden können.

Am Wochenende haben sich wieder an verschiedenen Orten - privat und im öffentlichen Raum - insbesondere Jugendliche zum Feiern ohne Corona-Regeln getroffen. Die Polizei war entsprechend im Einsatz. Auch zeigt ein erstes Fazit der Mitarbeiter des Landratsamtes, die am Wochenende abends zu Beratungseinsätzen in Gaststätten unterwegs waren, dass die Rahmenhygienekonzepte für die Gastronomie nicht überall bekannt sind und angewandt werden.

Freitag, 16. Oktober 2020

Zum Stand Freitag, 16. Oktober 2020 ist bei 113 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 906 Infektionen aufgetreten. 786 Erkrankte sind wieder gesund, sieben sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne sind 250 Landkreisbewohner.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag angestiegen und liegt jetzt bei 59.07. Sie überschreitet deutlich den sogenannten Warnwert von 50. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik werden derzeit sechs Patienten behandelt, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert haben. Zwei von ihnen sind auf der Intensivstation, einer muss beatmet werden. Außerdem gibt es dort vier Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind in den letzten beiden Tagen 372 Menschen auf eine Corona-Infektion untersucht worden.

Am Corona-Bürgertelefon mit der Nummer (08092) 823 680 haben sich seit Dienstag 335 Anrufer beraten lassen. Die Nummer der Hotline für Gewerbebetriebe und Unternehmen (08092) 823 685 haben im gleichen Zeitraum 62 Ratsuchende gewählt.

Die zunehmende Anzahl von Infizierungen bildet sich auch im Landkreis Ebersberg ab. Auch hat sich die Lage insoweit verändert, dass jetzt wieder in Schulen und Senioren- und Behinderteneinrichtungen vereinzelte Fälle auftreten. Die Neuinfizierungen sind nicht mehr wie noch Anfang der Woche klar wenigen Infektionsherden zuzuordnen. Das macht das Infektionsgeschehen insgesamt weniger transparent.
Um größeren Ausbrüchen besonders in sensiblen Bereichen zuvorzukommen, hat das Landratsamt gemäß den Vorgaben der Staatsregierung eine Allgemeinverfügung erlassen. In den Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen werden die Rahmenhygienepläne auf Stufe drei bzw. rot gesetzt. Die Allgemeinverfügung des Landratsamtes und die Rahmenhygienepläne sind auf der Homepage des Landratsamtes einzusehen.

Insbesondere gilt ab Samstag, 17.10.2020 folgendes:

  • Im öffentlichen Raum dürfen sich nur noch 5 Personen oder 2 Haushalte aufhalten. Für private Räume gilt diese Regel ebenso.
  • Private Veranstaltungen in der Gastronomie dürfen nur noch mit 5 Personen oder 2 Haushalte stattfinden. Zwei Haushalte können also auch zwei Familien mit mehr als fünf Personen sein.
  • Vereins- und Parteiversammlungen sind nach § 5 Abs. 2 BayIfSMV erlaubt. (100 Personen in Räumen und 200 Personen „unter freiem Himmel“)
  • Es wird eine Sperrstunde um 22 Uhr in der Gastronomie eingeführt.
  • Ab 22 bis 6 Uhr darf an Tankstellen kein Alkohol verkauft werden.
  • Auf öffentlichen Plätzen im Landkreis Ebersberg besteht ab 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr des Folgetages ein Alkoholverbot.
  • Maskenpflicht in Altenheimen, Seniorenresidenzen u.a. für sämtliche Personen außer für Bewohner
  • Maskenpflicht, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen.
  • In Absprache mit der Regierung von Oberbayern, dem Staatlichen Schulamt und dem Gesundheitsamt wird ab dem kommenden Montag, 19. Oktober 2020 für zunächst zwei Wochen die Stufe 3 des „Rahmenhygieneplans Schulen“ vom 2. Oktober 2020 in Kraft gesetzt, jedoch findet weiter Präsenzunterricht statt, also kein Homeschooling!
  • In allen Klassenstufen muss dazu auch während des Unterrichts ein Mund-Nasenschutz getragen werden. Eine entsprechende Maskenpflicht gilt auch in den Horten und heilpädagogischen Tagesstätten. Dies ist für Kinder und Jugendliche zwar eine große Belastung, allerdings hat das Landratsamt hierfür nun auch keinen Spielraum mehr.

Am Gymnasium Vaterstetten ist ein Schüler der Oberstufe an Covid-19 erkrankt. Die Mitschüler, die als KP1 ermittelt wurden, sind in Quarantäne.

An der Grundschule Vaterstetten und der dortigen Mittagsbetreuung sind zwei Schüler an Covid19 erkrankt. Betroffen sind mindestens zwei Klassen.

An der Grundschule Markt Schwaben ist ein Schüler positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Mindestens eine Klasse ist betroffen.

Landrat Niedergesäß hat berichtet heute auch in einer Videobotschaft von den neuen Regelungen.

Donnerstag, 15. Oktober 2020

Zum Stand Donnerstag, 15. Oktober 2020 ist bei 98 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 889 Infektionen aufgetreten. 784 Erkrankte sind wieder gesund, sieben sind leider verstorben.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag nur leicht gestiegen und liegt jetzt bei 56.99. Sie überschreitet aber den sogenannten Warnwert von 50. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Ministerpräsident Markus Söder hat heute eine Verordnung verkündet, die die Landkreise in Bayern zu Maßnahmen nach der sogenannten Corona-Ampel rechtlich verpflichtet. Demzufolge muss das Gesundheitsamt nun ab einer 7 Tages-Inzidenz von über 35 eine allgemeine Maskenpflicht an Schulen auch im Unterricht anordnen. Dies gilt umgehend. Die Bayerische Staatsregierung hat folgendes beschlossen und verkündet:

Maßnahmen in Gebieten mit einer 7-Tages-Inzidenz größer 35

Es wird eine Maskenpflicht dort eingeführt, wo Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen. Das gilt insbesondere auf bestimmten, stark frequentierten Plätzen (z.B. Fußgängerzonen, Marktplätze), in allen öffentlichen Gebäuden, auf Begegnungs- und Verkehrsflächen (z.B. Fahrstühle, Kantinen, Eingangsbereich von Hochhäusern), in den Schulen (außer Grundschulen) und Bildungsstätten auch im Unterricht, für Zuschauer bei sportlichen Veranstaltungen sowie durchgängig auf Tagungen, Kongressen, Messen und in Kulturstätten auch am Platz.

Es wird eine Sperrstunde um 23 Uhr in der Gastronomie eingeführt. Ab 23 Uhr darf an Tankstellen kein Alkohol verkauft werden. Auf öffentlichen Plätzen besteht ab 23 Uhr ein Alkoholverbot.
Private Feiern und Kontakte werden auf zwei Hausstände oder maximal 10 Personen begrenzt.

Maßnahmen in Gebieten mit einer 7-Tages-Inzidenz größer 50

In Gebieten mit steigenden Infektionszahlen haben die Gesundheitsämter spätestens ab einer 7-Tages-Inzidenz über 50 folgende Maßnahmen durch Allgemeinverfügung anzuordnen:

Es wird eine Sperrstunde um 22 Uhr in der Gastronomie eingeführt. Ab 22 Uhr darf an Tankstellen kein Alkohol verkauft werden. Auf öffentlichen Plätzen besteht ab 22 Uhr ein Alkoholverbot.

Private Feiern und Kontakte werden auf zwei Hausstände oder maximal 5 Personen begrenzt.

Kommt der Anstieg der Infektionszahlen nicht spätestens binnen 10 Tagen zum Stillstand, sind weitere gezielte Beschränkungen unvermeidlich, um öffentliche Kontakte weitergehend zu reduzieren.

Landrat Robert Niedergesäß bittet die Bevölkerung um Verständnis, dass das Landratsamt diese Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung zu respektieren und umzusetzen hat, und zumindest für die angekündigte Gültigkeit der Verordnung für die nächsten vier Wochen keine individuellen Spielräume bestehen.

Mittwoch, 14. Oktober 2020

Zum Stand Mittwoch, 14. Oktober 2020 ist bei 85 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 872 Infektionen aufgetreten. 780 Erkrankte sind wieder gesund, sieben sind leider verstorben.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 55.60. Sie überschreitet den sogenannten Warnwert von 50. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Die gestiegene Fallzahl ist weitestgehend zurückzuführen auf wenige Feiern und die Fälle in einer Asylbewerber-Unterkunft in Zorneding. In sensiblen Bereichen wie Schulen, Kindertagesstätten oder Senioren- und Behinderteneinrichtungen ist die Lage erfreulicherweise sehr ruhig. Aktuell sind nur eine Klasse und Lehrkräfte der Anni-Pickert-Grund- und Mittelschule in Poing in Quarantäne, weil ein Klassenmitglied dort nach der Teilnahme an einer der dem Gesundheitsamt bekannten Feiern positiv getestet wurde.

In der Kreisklinik werden derzeit drei Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Einer von ihnen muss auf der Intensivstation beatmet werden. Es gibt dort drei Verdachtsfälle. Auch an der Klinik ist damit die Lage weiterhin sehr stabil.

Partys und Familienfeierlichkeiten auch in Gaststätten sind Gelegenheiten, bei denen sich SARS-CoV-2 offensichtlich gut verbreiten kann. Alkohol- und Feierlaune führen zu einer Sorglosigkeit, die bei den jetzt auch im Landkreis Ebersberg ständig steigenden Fallzahlen nicht ohne Folgen bleibt oder sogar fahrlässig ist. Der Krisenstab im Landratsamt hat deshalb heute ein Team aus Mitarbeitern des Landratsamtes initiiert, das in den nächsten Wochen die Gaststätten im Landkreis besuchen wird, um in Beratungsgesprächen vor Ort über die geltenden Regeln zu informieren. Man will so in einen Dialog mit den Gastwirten treten um gemeinsam Verbesserungsmöglichkeiten für die jeweils individuelle Situation zu finden.

Darüber hinaus ist eine weitere Allgemeinverfügung in Vorbereitung, die die Anzahl der Menschen, die sich in der Öffentlichkeit treffen können, weiter beschränken wird. Die Regelung könnte eventuell schon zum Wochenende in Kraft gesetzt werden, wenn die Entwicklung der Fallzahlen das notwendig macht.

AHA-L (Abstand, Hygiene, Alltagsmaske und Lüften) ist die Formel, mit der die Weiterverbreitung des Corona-Virus eingeschränkt werden kann. Je mehr Menschen sie anwenden, desto besser kann sie wirken.

Dienstag, 13. Oktober 2020

Zum Stand Dienstag, 13. Oktober 2020 ist bei 71 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 854 Infektionen aufgetreten. 776 Erkrankte sind wieder gesund, sieben sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen in Quarantäne bleiben müssen derzeit 227 Landkreisbewohner.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist nochmals leicht angestiegen und liegt jetzt bei 46.56. Damit wird weiter der Signalwert von 35 im Landkreis Ebersberg deutlich überschritten, der sogenannte Warnwert von 50 aber nicht erreicht. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik werden derzeit drei Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Einer von ihnen muss auf der Intensivstation beatmet werden. Es gibt dort vier Verdachtsfälle.   

Über das Diagnostikzentrum wurden seit Freitag 192 Landkreisbewohner untersucht.

Das Corona-Bürgertelefon mit der Nummer (08092) 823 680 verzeichnete am vergangenen Freitag und Montag 171 Anrufe. Die Hotline für Betriebe und Unternehmen (08092) 823 685 wurde 23mal angewählt.

Die aktuell festgestellten Neuinfektionen im Landkreis gehen in der Hauptsache zurück auf drei Familienfeiern – eine Hochzeit, die außerhalb des Landkreises gefeiert wurde, eine Tauf- und eine Geburtstagsfeier. Die Allgemeinverfügung für den Landkreis, die heute Nacht in Kraft getreten ist, beschränkt die Anzahl der Gäste bei privaten Feiern in öffentlichen und angemieteten Räumen auf 50. Verstöße dagegen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit einer Geldbuße bis zu 25 000 Euro geahndet werden. Für Feiern in entsprechend großen privaten Räumlichkeiten gilt die dringliche Empfehlung die Personenanzahl auf 25 zu begrenzen und die AHA-Regeln konsequent einzuhalten. Es bleibt festzuhalten, dass derzeit private Feiern das Infektionsgeschehen im Landratsamt entscheidend beeinflussen, weshalb auch hier die Einschränkungen ansetzen.

Montag, 12. Oktober 2020

Zum Stand Montag, 12. Oktober 2020 ist bei 69 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 848 Infektionen aufgetreten. 772 Erkrankte sind wieder gesund, sieben sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen in Quarantäne bleiben müssen derzeit 243 Landkreisbewohner.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist noch einmal angestiegen und liegt jetzt bei 45.17. Damit wird der Signalwert von 35 im Landkreis Ebersberg überschritten. Der sogenannte Warnwert von 50 jedoch nicht erreicht. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik werden derzeit drei Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Einer von ihnen muss auf der Intensivstation beatmet werden.  

Neben den zwei Schwerpunkten „Asylunterkunft in Zorneding“ (11 Fälle) und „Hochzeitsfeier außerhalb des Landkreises mit Gästen aus dem Landkreis“ (16 Fälle) ist das Infektionsgeschehen im Landkreis nach wie vor auch von Reiserückkehrern (Schwerpunkt Familienrückkehrer) bestimmt, die aus unterschiedlichsten Ländern zurückgekehrt sind. Aktuell zum Beispiel aus Kroatien, Ungarn, Nigeria, Österreich und den Niederlanden. Treffen und Partys von Jugendlichen ohne Abstand und Masken sind ebenfalls immer wieder Ursache für Corona-Infizierungen.

Wegen der steigenden Zahlen weist das Landratsamt die Senioren- und Behinderteneinrichtungen und ausdrücklich auch die ambulanten Pflegedienste auf die Möglichkeit zu Reihentestungen hin und appelliert dieses Angebot für Personal und Bewohner unbedingt zu nutzen.

Der Landkreis wird in einer Allgemeinverfügung die Einhaltung der 7. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung stützen und ergänzen.

An privaten Feiern dürfen ab sofort nur noch 50 Personen teilnehmen, wenn sie in öffentlichen oder angemieteten Räumlichkeiten stattfinden. Für private Feiern im eigenen Zuhause wird eine Höchstzahl von 25 dringend empfohlen, wobei darauf zu achten ist, dass die Mindestabstände eingehalten werden und die Räume entsprechend belüftet werden können.

Weil aktuell an den Schulen und Kindertagesstätten im Landkreis kein spezifisches Infektionsgeschehen festzustellen ist, hat Landrat Robert Niedergesäß in Abstimmung mit Regierungspräsidentin Maria Els sowie dem Gesundheitsamt und dem Schulamt entschieden, dass derzeit noch keine allgemeine Maskenpflicht im Unterricht ab Klassenstufe 5 veranlasst wird. Stufe 2 des Rahmenhygieneplans für die Schulen in Bayern sieht das grundsätzlich vor, wenn der Signalwert 35 mehr als drei Tage überschritten wird.

Nach der Allgemeinverfügung des Landkreises sollen Elternabende möglichst virtuell durchgeführt werden.

Auch bei den Kindertagesstätten im Landkreis bleibt es derzeit bei Stufe 1, da aktuell keine einzige Einrichtung aktiv betroffen ist. Das Landratsamt empfiehlt aber deutlich, dass Eltern die Kinder am besten entweder bereits an der Haupteingangstüre abgeben oder zumindest einen Mund-Nasen-Schutz tragen, und die Einrichtung möglichst schnell wieder verlassen, um Gespräche z.B. mit anderen Eltern auf den Außenbereich verlagern. 

Landrat Robert Niedergesäß dazu: „Die Lage wird zunehmend fragiler, wie man auch an der Entwicklung in der Region sieht. Insbesondere zwei Anlässe haben aktuell zu einer deutlich höheren 7-Tage-Inzidenz geführt. Während ein Ausbruch in einer Asylunterkunft regional eingegrenzt werden kann und nicht Anlass für allgemeine Maßnahmen ist, führen zum Teil verantwortungslose bzw. ausufernde Privatfeiern dazu, dass die Allgemeinheit darunter leiden muss, das ärgert uns! Noch kann man verantworten und dies habe ich entschieden, dass zum Beispiel keine allgemeine Maskenpflicht für Schüler ab den 5. Klassen im Unterricht eingeführt werden muss, was für die Schülerinnen und Schüler eine starke Belastung wäre. Dies muss aber täglich neu bewertet werden und es bleibt zu hoffen, dass sich die Lage wieder etwas entspannt.“  

     

 

Freitag, 9. Oktober 2020

Zum Stand Freitag, 9. Oktober 2020, 16.00 Uhr  ist bei 69 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 837 Infektionen aufgetreten. 761 Erkrankte sind wieder gesund, sieben sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen in Quarantäne bleiben müssen derzeit 211 Landkreisbewohner.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist stark angestiegen. Über die Marke 33.36 gestern ist der Wert zum Stand heute, 16.00 Uhr auf 41 gestiegen. Damit wird auch im Landkreis Ebersberg der Signalwert von 35 überschritten. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Wegen der aktuellen Entwicklung wurde für Montagmorgen kurzfristig ein außertourliches Treffen des Krisenstabs anberaumt. Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes arbeiten auch am Wochenende mit Hochdruck an der Nachverfolgung der Kontakte der sogenannten Index-Fälle, also der Menschen, die aktuell mit SARS-CoV-2 infiziert sind.

In der Kreisklinik wird derzeit ein Patient mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt und es gibt dort einen Verdachtsfall.

Seit vergangenem Dienstag wurden im Diagnostikzentrum in Ebersberg 387 Menschen untersucht.

Beim Bürgertelefon mit der Nummer (08092) 823 680 haben sich im gleichen Zeitraum 190 Anrufer informiert. Die Hotline für Betriebe und Unternehmen verzeichnete 37 Anrufen.

Zwei Schwerpunkte gelten als Hauptursache für das schnelle und starke Ansteigen der Zahlen im Landkreis: Der Ausbruch in einer Asylunterkunft in Zorneding und eine Hochzeitsfeier, die außerhalb des Landkreises stattgefunden hat.

Zunehmend wird deutlich, dass von privaten Veranstaltungen, Feiern oder Partys eine enorme Verbreitungswirkung für das Corona-Virus ausgeht.

Die Siebte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 1. Oktober 2020 dazu:

Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Wo die Einhaltung des Mindestabstands im öffentlichen Raum nicht möglich ist, soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. In geschlossenen Räumlichkeiten ist stets auf ausreichende Belüftung zu achten. Der Teilnehmerkreis einer Zusammenkunft in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist unter Berücksichtigung dieser Vorgaben zu begrenzen.

Die steigenden Zahlen zeigen, dass SARS-CoV-2 noch immer unvermindert aktiv ist. Das Verhalten jedes Einzelnen entscheidet, wie stark sich das Virus ausbreiten kann. Die AHA-Regeln (Abstand halten, Hygienemaßnahmen und Alltagsmasken) sollten vor diesem Hintergrund zur Selbstverständlichkeit werden. Nur so können wir uns selbst und andere schützen.

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Zum Stand Donnerstag, 8. Oktober 2020 ist bei 53 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 807 Infektionen aufgetreten. 747 Erkrankte sind wieder gesund, sieben sind leider verstorben.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist mit 25.02 wieder gestiegen. Der Wert bewegt sich aber im Landkreis Ebersberg weiter in deutlichem Abstand zur Signalmarke von 35. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Elf Asylbewerber einer Unterkunft in Zorneding wurden positiv auf das Corona-Virus getestet. Sie sind in eine andere Unterkunft verlegt worden und dort isoliert. Ihre Mitbewohner müssen als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne bleiben.

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Zum Stand Mittwoch, 7. Oktober 2020 ist bei 38 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 792 Infektionen aufgetreten. 747 Erkrankte sind wieder gesund, sieben sind leider verstorben.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz ist auf 19.46 zurückgegangen und bleibt im Landkreis Ebersberg in deutlichem Abstand zur Signalmarke von 35. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Dienstag, 6. Oktober 2020

Zum Stand Dienstag, 6. Oktober 2020 ist bei 35 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 787 Infektionen aufgetreten. 745 Erkrankte sind wieder gesund. Inzwischen ist ein siebter Landkreisbürger verstorben, der mit dem Corona-Virus infiziert war. Der über Siebzigjährige war im nördlichen Landkreis Ebersberg zuhause.

247 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte KP1 (Kontaktpersonen) unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 21.54 und ist damit wieder leicht gesunken. Der Wert für den Landkreis Ebersberg bleibt in deutlichem Abstand zur Signalmarke von 35. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik wird im Moment ein Patient mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Außerdem gibt es dort drei Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind am vergangenen Freitag und Montag 183 Menschen untersucht worden.

An das Bürgertelefon (08092) 823 680 haben sich im gleichen Zeitraum 129 Anrufer gewandt. Die Hotline für Gewerbe und Unternehmen (08092) 823 685 haben 21 Ratsuchende gewählt.

Zwei Bewohner einer Unterkunft für Asylbewerber in Zorneding sind positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Sie wurden in eine andere Unterkunft verlegt und isoliert. Ihre Mitbewohner sind als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Montag, 5. Oktober 2020

Zum Stand Montag, 5. Oktober 2020 ist bei 38 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 783 Infektionen aufgetreten. 739 Erkrankte sind wieder gesund. Sechs sind verstorben.

Leider gehört seit der vergangenen Woche eine 85jährige Frau aus dem südlichen Landkreis dazu, die sich mit SARS-CoV-2 infiziert hatte. Mit ihr haben nun insgesamt sechs Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Covid-19-Erkrankung nicht überlebt.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 20.85. Der Wert ist wieder leicht zurückgegangen und bleibt für den Landkreis Ebersberg deutlich unter der Signalmarke von 35. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Freitag, 2. Oktober 2020

Zum Stand Freitag, 2. Oktober 2020 ist bei 40 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 773 Infektionen aufgetreten. 728 Erkrankte sind wieder gesund. Fünf sind leider verstorben. 389 Landkreisbewohner sind derzeit als sogenannte KP1 (Kontaktpersonen) unter Quarantäne und dürfen ihre Wohnungen nicht verlassen.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 24.32. Der Wert für den Landkreis Ebersberg bleibt in deutlichem Abstand zur Signalmarke von 35. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik werden im Moment drei Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Einer von ihnen muss auf der Intensivstation beatmet werden. Außerdem gibt es dort drei Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind seit Dienstag, 29. Oktober insgesamt 386 Menschen untersucht worden

An das Bürgertelefon (08092) 823 680 haben sich im gleichen Zeitraum 239 Anrufer gewandt. Die Hotline für Gewerbe und Unternehmen (08092) 823 685 haben 28 Ratsuchende gewählt.

Damit die Contact Tracing Teams (CTT) ihre wichtige Arbeit erfolgreich leisten können, sind sie auf vollständige und ehrliche Angaben angewiesen. Die Aufgabe dieser Teams ist es, zu ermitteln, wer sich eventuell bei einer positiv auf das Corona-Virus getesteten Person selbst mit dem Virus angesteckt haben könnte. Damit die Infektionskette nicht immer weitergeht und die Anzahl der Menschen, die sich infizieren nicht zu schnell stark ansteigt, ist es wichtig diese Kontakte zu ermitteln. Nicht jeder, der sich angesteckt hat, leidet unter Symptomen oder fühlt sich krank, kann aber trotzdem andere mit dem Virus infizieren. Es ist also entscheidend, dass man in Quarantäne bleibt, so lange man ansteckend ist. Nicht nur, weil so Risikogruppen geschützt werden, sondern auch um eine Überlastung unseres Gesundheitssystems zu verhindern – die könnte

Auswirkungen auf alle haben, die aus welchem Grund auch immer ärztliche Hilfe brauchen.

Donnerstag, 1. Oktober 2020

Zum Stand Donnerstag, 1. Oktober 2020 ist bei 43 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 771 Infektionen aufgetreten. 723 Erkrankte sind wieder gesund. Fünf sind leider verstorben.

Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 24.32. Der Wert ist im Vergleich zu den Vortagen noch einmal leicht gestiegen, bleibt aber in deutlichem Abstand zu der Signalmarke von 35. Die 7-Tage-Inzidenz gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100 000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Für morgen Freitag, 2. Oktober 2020 ist eine weitere Sitzung des Corona-Krisenstabs anberaumt.

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Kategorien: Corona