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Corona-Virus: Aktuelle Informationen, Stand 25. November 2020

Meldung vom 25.11.2020

Fortlaufend die aktuellsten Entwicklungen und Maßnahmen zum Thema Coronavirus im Landkreis Ebersberg

Weitere Informationen zum Corona-Virus

Mittwoch, 25. November 2020

Zum Stand Mittwoch, 25. November 2020 ist bei 364 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2111 Infektionen aufgetreten. 1729 Erkrankte gelten als geheilt, 18 sind leider verstorben.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt aktuell bei 189.72. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Dienstag, 24. November 2020

Zum Stand Dienstag, 24. November 2020 ist bei 324 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2046 Infektionen aufgetreten. 1703 Erkrankte sind wieder gesund, 18 sind leider verstorben. 1022 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Leider gibt es zwei weitere, Corona-bedingte Todesfälle im Landkreis. Ein Todesfall ereignete sich im Kreisklinikum Erding, der andere Todesfall ereignete sich im häuslichen Umfeld. Die Verstobenen waren Jahrgang 1928 und Jahrgang 1934.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt bei 173,04. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 16 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, acht davon sind Bürger aus dem Landkreis Ebersberg. Drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation, zwei davon mit Beatmung. Zudem gibt es in der Klinik zehn Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind seit Montag 340 Menschen untersucht worden.

200 Anrufer haben sich seit Montag an das Bürgertelefon (08092) 823 680 gewandt. 15 Anrufe verzeichnet die Hotline für Betriebe und Unternehmer (08092) 823 685.

Montag, 23. November 2020

Zum Stand Montag, 23. November 2020 ist bei 327 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2026 Infektionen aufgetreten. 1699 Erkrankte sind wieder gesund, 16 sind leider verstorben. 1051 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Leider gibt es einen weiteren, Corona-bedingten Todesfall im Landkreis. Weitere Details hierzu sind in Klärung.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt bei 177,91. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 14 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, sieben davon sind Bürger aus dem Landkreis Ebersberg. Drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation, zwei davon mit Beatmung. Zudem gibt es in der Klinik sieben Verdachtsfälle. Bei den seit Beginn der Pandemie sieben verstorbenen Landkreisbürgern in der Kreisklinik liegt das Durchschnittsalter bei 80,9 Jahren. 

Über das Diagnostikzentrum sind seit Freitag 533 Menschen untersucht worden.

120 Anrufer haben sich seit Dienstag an das Bürgertelefon (08092) 823 680 gewandt. 14 Anrufe verzeichnet die Hotline für Betriebe und Unternehmer (08092) 823 685.

Freitag, 20. November 2020

Zum Stand Freitag, 20. November 2020 ist bei 328 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1935 Infektionen aufgetreten. 1607 Erkrankte sind wieder gesund, 15 sind leider verstorben. 872 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt bei 173,74. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 13 Personen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, sechs davon sind Bürger aus dem Landkreis Ebersberg. Fünf Patienten sind auf der Intensivstation und wiederum vier davon mit Beatmung. Zudem gibt es in der Klinik sieben Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind seit Dienstag 1.079 Menschen untersucht worden.

522 Anrufer haben sich seit Dienstag an das Bürgertelefon (08092) 823 680 gewandt. 25 Anrufe verzeichnet die Hotline für Betriebe und Unternehmer (08092) 823 685.

Donnerstag, 19. November 2020

Zum Stand Donnerstag, 19. November 2020 ist bei 294 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1877 Infektionen aufgetreten. 1568 Erkrankte sind wieder gesund, 15 sind leider verstorben. 810 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Leider ist ein weiterer Landkreisbürger an einer Corona-Infektion in seinem häuslichen Umfeld verstorben.

Aus der Statistik des Landkreises Ebersberg wurden drei positiv getestete Fälle gestrichen. Im Laufe der Fallermittlung stellte sich heraus, dass die betroffenen Personen - entgegen erster Informationen - nicht im Landkreis Ebersberg wohnhaft sind. Die Personen werden nun in der Statistik des Landkreises ihres Wohnsitzes geführt.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis liegt bei 164,01. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Mittwoch, 18. November 2020

Zum Stand Mittwoch, 18. November 2020 ist bei 280 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1844 Infektionen aufgetreten. 1550 Erkrankte sind wieder gesund, 14 sind leider verstorben. 826 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis liegt bei 180,69. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Dienstag, 17. November 2020

Zum Stand Dienstag, 17. November 2020 ist bei 283 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1800 Infektionen aufgetreten. 1503 Erkrankte sind wieder gesund, 14 sind leider verstorben. 671 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt bei 178,60. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment elf Patienten (acht davon aus dem Landkreis) mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, zwei von ihnen auf der Intensivstation und mit Beatmung. Zudem gibt es in der Klinik sechs Verdachtsfälle. Leider ist ein weiterer Landkreisbürger in der Klinik verstorben. Neben dem positiven Corona-Befund, lagen auch massive Vorerkrankungen vor.

Über das Diagnostikzentrum sind seit Freitag 559 Menschen untersucht worden.

291 Anrufer haben sich seit Freitag an das Bürgertelefon (08092) 823 680 gewandt. 17 Anrufe verzeichnet die Hotline für Betriebe und Unternehmer (08092) 823 685.

Montag, 16. November 2020

Zum Stand Montag, 16. November 2020 ist bei 285 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1773 Infektionen aufgetreten. 1475 Erkrankte sind wieder gesund, 13 sind leider verstorben. 696 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt bei 168,87. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

 

Freitag, 13. November 2020

Zum Stand Freitag, 13. November 2020 ist bei 336 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1685 Infektionen aufgetreten. 1337 Erkrankte sind wieder gesund, zwölf sind leider verstorben. 951 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg ist wieder zurückgegangen und liegt nun bei 162.62. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment sechs Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt (davon vier Bürger aus dem Landkreis), zwei von ihnen auf der Intensivstation und mit Beatmung. Das sind drei Corona-Patienten weniger als am Donnerstag. Zudem gibt es in der Klinik sechs Verdachtsfälle, auch diese Anzahl ist im Vergleich der letzten Wochen erfreulich niedrig.

Über das Diagnostikzentrum sind am gestrigen Donnerstag 168 Menschen untersucht worden.

Unterdessen ist eine weitere Bewohnerin des Pflegeheims Walterhof in Markt Schwaben verstorben. Auch in diesem Fall lagen massive Vorerkrankungen und ein positiver Corona-Test vor. Der Todesfall ist im Moment noch nicht in die Statistik eingearbeitet.

Etwa 140 Bewohner und Mitarbeiter des Caritas-Altenheims St. Korbinian in Baldham, die bisher ein negatives Testergebnis hatten, werden heute erneut auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 untersucht, nachdem zuvor zehn Bewohner und drei Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet worden waren.

Unter www.corona-befund.de ihr Testergebnis direkt abrufen können Landkreisbürger, die über das Diagnostikzentrum einen Corona-Test gemacht haben. Sie erhalten beim Test ein Merkblatt mit genaueren Informationen. Das findet man auch auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lra-ebe.de. In der Regel liegt das Ergebnis nach drei Werktagen vor. Mit dem neuen digitalen Angebot können Betroffene direkt darauf zugreifen.

Donnerstag, 12. November 2020

Zum Stand Donnerstag, 12. November 2020 ist bei 309 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1641 Infektionen aufgetreten. 1320 Erkrankte sind wieder gesund, zwölf sind leider verstorben. 1068 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg ist erstmals seit einigen Tagen wieder gestiegen und liegt nun bei 170.26. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment neun Patienten mit einem positiven Corona-Test behandelt, sechs davon stammen aus dem Landkreis Ebersberg. Es gibt dort vier Verdachtsfälle. Ein Patient wird auf der Intensivstation beatmet.

Über das Diagnostikzentrum sind am Dienstag und Mittwoch dieser Woche 513 Menschen untersucht worden. Seit das Diagnostikzentrum im Frühjahr seinen Betrieb aufgenommen hat, wurden dort über 25 000 Menschen auf eine Infizierung mit SARS-CoV-2 getestet.

Wer über das Diagnostikzentrum einen Corona-Test gemacht hat, kann sein Laborergebnis jetzt unter www.corona-befund.de direkt abrufen. Wie das genau geht, steht auch auf einem Merkblatt, das künftig jeder erhält, der sich dort testen lässt. Das Testergebnis aus dem Labor liegt in der Regel nach drei Werktagen vor – Montag bis Freitag. Ist der Befund positiv, erhält man einen Anruf des Gesundheitsamtes und erfährt, wie es weitergeht. Bis dahin sollten Betroffene unbedingt zuhause bleiben und eine Liste ihrer Kontakte in den letzten Tagen zusammenstellen, falls sie nicht ohnehin ein Kontakt-Tagebuch führen.

431 Anrufer haben sich in den vergangenen beiden Tagen an das Bürgertelefon (08092) 823 680 gewandt. 13 Anrufe verzeichnet die Hotline für Betriebe und Unternehmer (08092) 823 685. Das sind im Vergleich zu den Vortagen deutlich weniger.

In vier Unterkünften für Asylbewerber im Landkreis sind insgesamt dreizehn Bewohner positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Sie ziehen für die Zeit ihrer Isolierung in eine andere Unterkunft um, ihre direkten Mitbewohner sind als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Im Pflegeheim Walterhof in Markt Schwaben kommt nun doch kein Personal der Bundeswehr zum Einsatz. Wegen knapper Personalressourcen hat sie einen entsprechenden Amtshilfeantrag des Landkreises am Ende abgelehnt. Die Einrichtung hat die Engpässe über Honorarkräfte abgemildert, die entstanden waren, weil zahlreiche Mitarbeiter wie auch Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet worden waren.

Mittwoch, 11. November 2020

Zum Stand Mittwoch, 11. November 2020 ist bei 275 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1584 Infektionen aufgetreten. 1297 Erkrankte sind wieder gesund, zwölf sind leider verstorben. 1051 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die rückläufige Tendenz bei der 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg hält weiter an. Der Wert liegt aktuell bei 152,19. Er zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Dienstag, 10. November 2020

Zum Stand Dienstag, 10. November 2020 ist bei 255 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1543 Infektionen aufgetreten. 1276 Erkrankte sind wieder gesund, zwölf sind leider verstorben. 1081 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg hat seit einigen Tagen eine rückläufige Tendenz. Der Wert liegt aktuell bei 154,97. Er gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment neun Patienten, darunter sechs Landkreisbürger, mit einem positiven Corona-Test behandelt. Zwei von ihnen befinden sich auf der Intensivstation und müssen beatmet werden. Es gibt dort acht Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind am vergangenen Freitag und Montag 444 Menschen untersucht worden.

Im gleichen Zeitraum haben sich 384 Anrufer an das Bürgertelefon (08092) 823 680 gewandt. 28 Anrufe verzeichnet die Hotline für Betriebe und Unternehmer (08092) 823 685. Sie ist ab dieser Woche wieder an den Werktagen jeweils von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr zu erreichen.

Fast vierzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts sind derzeit für das Bürgertelefon und die Hotline für Betriebe und Unternehmen eingesetzt, d.h. sie müssen für diese Arbeit Teile ihrer eigentlichen Aufgaben zurückstellen.

Die Koordination der Zusammenarbeit der Kliniken im Rettungszweckverband ist eine zentrale Aufgabe von Dr. Rainald Kaube vom Klinikum in Erding, neuer ärztlicher Leiter im Rettungszweckverband. Vertreten wird er von Dr. Peter Lemberger, Chefarzt der Abteilung Anästhesie in der Kreisklinik Ebersberg und deren stellvertretender Ärztlicher Direktor.

Im Landkreis Ebersberg ist die Ermittlung von Kontaktpersonen zu positiv Getesteten derzeit noch darstellbar. Ein großes Problem dabei ist, dass immer wieder Telefonnummern und Kontaktdaten angegeben sind, die nicht ganz korrekt sind. Das bedeutet einen erheblichen Mehraufwand für die Mitarbeiter der Contact Tracing Teams (CTT) und dabei geht wertvolle Zeit verloren. Deshalb der Appell: „Bitte unterstützen Sie die wichtige Arbeit der Kontaktnachverfolgung und prüfen Sie Ihre Angaben sorgsam, weil nur so eine Chance besteht, die Kette der Infektionen zu durchbrechen.“

Montag, 9. November 2020

Zum Stand Montag, 9. November 2020 ist bei 280 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1530 Infektionen aufgetreten. 1238 Erkrankte sind wieder gesund, zwölf sind leider verstorben.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg ist zurückgegangen, bleibt aber mit 166,79 auf hohem Niveau. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Seit letztem Freitag gilt eine überarbeitete Version des Rahmenhygieneplans für die Schulen in Bayern. Der bisher gültige Drei-Stufen-Plan wird ausgesetzt. Er hatte sich grundsätzlich an der Sieben-Tage-Inzidenz des LGL für einen Landkreis orientiert. Nun werden Maßnahmen wie beispielsweise Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht o.ä. nur angeordnet, wenn ein Infektionsgeschehen vorliegt.

Das nächste Treffen des Corona-Krisenstabs im Landratsamt ist für morgen Vormittag geplant.

Freitag, 6. November 2020

Zum Stand Freitag, 6. November 2020 ist bei 314 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1451 Infektionen aufgetreten. 1127 Erkrankte sind wieder gesund, zehn sind leider verstorben. 1125 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg ist erneut deutlich gestiegen und liegt jetzt bei 180.69. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In den vergangenen Wochen beständig gestiegen ist die sogenannte Positivrate. Sie zeigt, welchen Anteil die positiven Testergebnisse an der Gesamtzahl der Tests in einem bestimmten Zeitraum haben. Zuletzt lag der Wert für den Landkreis Ebersberg bei 5.49.

Im Pflegeheim Walterhof in Markt Schwaben sind zwei weitere Bewohner verstorben. Beide litten an schweren Vorerkrankungen, hatten keine Covid-19-Symptome, waren aber positiv auf SARS-CoV-2 getestet. In der Einrichtung haben insgesamt 34 Bewohner einen positiven Corona-Test, bei einem ist die Diagnose unklar. Außerdem haben sich achtzehn Mitarbeiter mit dem Virus infiziert. Die beiden aktuellen Todesfälle sind in der Statistik s.o. und in der zugehörigen graphischen Darstellung noch nicht enthalten.

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment acht Patienten mit einem positiven Corona-Test behandelt. Vier von ihnen leben nicht im Landkreis Ebersberg. Zwei befinden sich auf der Intensivstation, eine Person muss beatmet werden. Es gibt dort neun Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind am Donnerstag 589 Menschen untersucht worden.

Am gleichen Tag haben sich 186 Anrufer an das Bürgertelefon (08092) 823 680 gewandt. 27 Anrufe verzeichnet die Hotline für Betriebe und Unternehmer (08092) 823 685.

Immer wieder für Diskussionen sorgen die Kriterien, nach denen Kontaktpersonen zu einer infizierten Person definiert werden. Das zuständige Ministerium hat den Gesundheitsämtern dazu eine klare Leitlinie vorgegeben. Dennoch können sich Einzelfälle unterscheiden, weil bei der Kontaktnachverfolgung individuell auf die jeweilige Situation eingegangen wird. Es gibt auch Fälle, bei denen eine solche

Differenzierung nicht möglich ist, dann führt das u.U. dazu, dass größere Gruppen in Quarantäne müssen. Das gilt auch, wenn sogenannte FFP2-Masken im Einsatz waren. Sie verhindern nicht, dass die Träger als Kontaktpersonen der Kategorie 1 gelten können. Die Masken leisten aber einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Infektionsgeschehens, wenn sie entsprechend zertifiziert sind und regelmäßig gewechselt werden.

Beim Landratsamt gehen derzeit häufiger Anfragen nach Ausnahmegenehmigungen zu Veranstaltungen besonders aus dem Freizeitbereich ein. Hier muss sehr restriktiv verfahren werden um den Erfolg der Einschränkungen nicht zu gefährden, die derzeit gelten, ob im privaten Bereich oder beispielsweise in der Gastronomie und beim Vereinssport. Unsere große gemeinsame Aufgabe ist es, in dieser Phase der Pandemie die direkten Kontakte von Mensch zu Mensch so gering wie möglich zu halten. Wir müssen alle den Tatsachen realistisch ins Auge sehen und uns entsprechend verantwortungsvoll verhalten. Nur so brechen wir die zweite Welle der Pandemie.

Donnerstag, 5. November 2020

Zum Stand Donnerstag, 5. November 2020 ist bei 285 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1396 Infektionen aufgetreten. 1101 Erkrankte sind wieder gesund, zehn sind leider verstorben. 931 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg ist im Vergleich zum Vortag gleichgeblieben und liegt wiederum bei 159,84. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Die 285 Landkreisbewohner, die aktuell eine nachgewiesene Infektion mit SARS-CoV-2 haben, teilen sich folgendermaßen in Altersgruppen auf:

Null bis neun Jahre 13 oder 4.56 Prozent, zehn bis neunzehn Jahre 21 oder 7.37 Prozent, 20 bis 29 Jahre 38 oder 13.33 Prozent, 30 bis 39 61 oder 21.40 Prozent, 40 bis 49 29 oder 10.18 Prozent, 50 bis 59 48 oder 16.84 Prozent, 60 bis 69 27 oder 9.47 Prozent 70 bis 79 23 oder 8.07 Prozent, 80 bis 89 17 oder 5.96 Prozent, 90 bis 99 7 oder 2.46 Prozent, 100 und darüber eine Person bzw. 0.35 Prozent.

Durch den Ausbruch im Pflegeheim Walterhof in Markt Schwaben ist die Altersgruppe der 70- bis 90-Jährigen überdurchschnittlich vertreten.

In der Einrichtung ist die Situation unverändert im Vergleich zu gestern. Morgen sollen Bewohner und Personal erneut getestet werden. Mit dem Einsatz von Personal der Bundeswehr wird für kommenden Samstag gerechnet.

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment neun Patienten mit einem positiven Corona-Test behandelt. Zwei befinden sich auf der Intensivstation, eine Person muss beatmet werden.

Über das Diagnostikzentrum sind am Dienstag und Mittwoch dieser Woche 400 Corona-Abstriche genommen.

Im gleichen Zeitraum haben sich 370 Anrufer an das Bürgertelefon (08092) 823 680 gewandt.105 Anrufe verzeichnet die Hotline für Betriebe und Unternehmer (08092) 823 685.

Landkreisbewohner, die vom Gesundheitsamt als Kontaktpersonen der Kategorie 1 definiert werden und keine Symptome haben, werden einmal im Diagnostikzentrum Ebersberg untersucht. Sie erhalten dazu einen Termin zwischen dem 5. und 7. Tag, nachdem sie sich möglicherweise angesteckt haben. Diese Untersuchung ist verpflichtend.

Corona-Virus: Maskenpflicht an Grundschulen muss leider wieder eingeführt werden – Regierung erteilt keine Ausnahmegenehmigungen mehr

Landrat Robert Niedergesäß hatte vor zwei Wochen die Maskenpflicht an Grundschulen am Sitzplatz auf dem Wege einer Ausnahmegenehmigung ausgesetzt und hat sich damit Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter angeschlossen. In Folge der Entscheidungen aus München und Ebersberg sind weitere fünf Landkreise aus Oberbayern diesem Weg gefolgt.

Die Entscheidung war auch mehr als gerechtfertigt. Von 5.674 Grundschülern im Landkreis waren damals nur 10 Schüler positiv getestet, das waren 0,17 Prozent. Von 259 Klassen waren 7 Klassen komplett betroffen, 334 Grundschüler waren ohne positiven Test in Quarantäne. Die Regierung von Oberbayern hatte im Oktober den Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung sehr schnell genehmigt. Landrat Robert Niedergesäß hatte für diese Entscheidung sehr viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung, insbesondere von den Eltern, erhalten. Natürlich gab es vereinzelt auch kritische Rückmeldungen.

Obwohl sich das Infektionsgeschehen in den letzten Wochen landesweit und somit auch im Landkreis Ebersberg deutlich verschärft hat, ist die aktuelle Lage an den Grundschulen im Landkreis bezogen auf die Schüler sogar noch entspannter als im Oktober: nur 4 Schüler sind positiv getestet (0,07 %), 2 Klassen sind komplett betroffen und 121 Grundschüler ohne positiven Test in Quarantäne.

Die 8. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung sieht nun aufgrund des gestiegenen Infektionsgeschehens weitere Verschärfungen vor. In einer Videokonferenz der oberbayerischen Landräte und Oberbürgermeister zusammen mit Regierungspräsidentin Maria Els am Donnerstag wurde die Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung kommuniziert, dass künftig leider keine allgemeinen Ausnahmegenehmigungen mehr erteilt werden, sprich die Maskenpflicht auch an den Grundschulen künftig einheitlich Pflicht ist. Ausnahmen werden nur in begründeten persönlichen Einzelfällen erteilt.

Landrat Robert Niedergesäß sowie die Landeshauptstadt München und weitere Landräte bedauern diese Entscheidung, weil sie den eingeschlagenen differenzierten Weg aus guten Gründen im Interesse der Grundschüler gerne weitergegangen wären, so lange dies vor Ort fachlich vertretbar ist.

In der Videokonferenz sprach Landrat Robert Niedergesäß zudem die Themen Attestpflicht an Schulen und Testpflicht an Kindertagesstätten wegen der sog. Schnupfennasen an. Auch hier herrscht zum einen Verunsicherung, zum anderen auch Unverständnis bei den Eltern. Zudem forderte Niedergesäß ein einheitliches Vorgehen bzw. einheitliche Kriterien bei den Entscheidungen der Gesundheitsämter zur Einteilung in Kontaktpersonen 1 und 2. „Dies wird von Landkreis zu Landkreis leider fachlich unterschiedlich gehandhabt und führt bei den Bürgern zu nachvollziehbaren Irritationen,“ so der Landrat. Kontaktpersonen 1 müssen 14 Tage in Quarantäne, Kontaktpersonen 2 nicht.

Mittwoch, 4. November 2020

Zum Stand Mittwoch, 4. November 2020 ist bei 297 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1365 Infektionen aufgetreten. 1058 Erkrankte sind wieder gesund, zehn sind leider verstorben.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg ist erstmals wieder leicht gesunken und liegt nun bei 159,84. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Wegen eines Infektionsgeschehens in der Führerscheinstelle Ebersberg ist eine persönliche Vorsprache dort bis einschließlich Mittwoch, 11. November 2020 nicht möglich. Telefonisch sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erreichbar unter (08092) 823 337 und per E-Mail mit der Adresse fuehrerscheinstelle@lra-ebe.de. Das gilt nicht für die Zulassungsstelle im gleichen Haus. Dort kann man nach einer Terminvereinbarung seine Anliegen persönlich erledigen. Weitere Informationen dazu findet man auf der Homepage des Landratsamtes.

34 Bewohner des Pflegeheims Walterhof in Markt Schwaben haben sich nachweislich mit dem Corona Virus infiziert. Bei einem weiteren ist der Befund noch unklar, weil ein Schnelltest positiv war und der gleichzeitig abgenommene PCR-Test sich als negativ herausstellte. Hier wird das Ergebnis eines weiteren Abstrichs abgewartet. Insgesamt zwei der infizierten Bewohner sind verstorben. Die Zahl der positiv getesteten Mitarbeiter hat sich auf achtzehn erhöht. Der Hilfeleistungsantrag an die Bundeswehr ist gestellt, Besichtigungen haben stattgefunden. Die täglichen Kontrollen der Einrichtung durch die Heimaufsicht laufen weiter. Jeden Tag trifft sich zudem die Task-Force des Krisenstabs.

Derzeit sind alle aufgefordert auf nicht notwendige private Reisen und Besuche auch von Verwandten zu verzichten. Mit seinem Verhalten auch im privaten Raum entscheidet jeder Einzelne mit, ob die noch bis Ende November geltenden allgemeinen Einschränkungen den gewünschten Erfolg bringen. Ziel ist es, die Infektionszahlen und die Anzahl der Covid-19-Erkrankungen in einer Größenordnung zu halten, die unser Gesundheitssystem bewältigen kann, damit die Betroffenen die medizinische Hilfe bekommen können, die sie brauchen.

Dienstag, 3. November 2020

Zum Stand Dienstag, 3. November 2020 ist bei 302 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1320 Infektionen aufgetreten. 1008 Erkrankte sind wieder gesund, zehn sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne sind derzeit 1251 Landkreisbewohner.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg ist noch einmal leicht gestiegen und liegt nun bei 164,01. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Über das Diagnostikzentrum wurden am Montag, 2. November, 276 Menschen auf eine Corona-Infektion untersucht. Technische Probleme in dem Labor, das die Proben auswertet, haben zu einem Rückstand bei den Meldungen über die Testergebnisse geführt und damit zu längeren Wartezeiten bei den Getesteten. Die Rückstände werden derzeit aufgearbeitet.

Am Bürgertelefon (08092) 823 680 haben sich am Montag 240 Anrufer beraten lassen.
Die Nummer der Hotline für Gewerbebetriebe und Unternehmen (08092) 823 685 haben 60 Ratsuchende gewählt. Die Hotline wird in dieser Woche täglich bis 16.00 Uhr geöffnet sein. Damit reagiert das Landratsamt auf die vergleichsweise hohe Zahl der Anrufe derzeit.

In der Kreisklinik wird derzeit ein Covid-19-Patient auf der Intensivstation behandelt. Bei siebzehn Patienten besteht der Verdacht auf eine Infizierung mit SARS-CoV-2.

In den vergangenen zwei Wochen sind an den Schulen im Landkreis insgesamt 46 Infektionsfälle aufgetreten. Betroffen waren alle Schularten.

In einem aktuellen Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege wird folgende Vorgehensweise bei Kontaktpersonen der Kategorie 1 empfohlen: Wenn die KP1 keine Symptome hat, die auf eine Erkrankung hinweisen, wird sie nur einmal getestet und zwar möglichst im Zeitraum von fünf bis sieben Tagen, nachdem der sogenannte Indexfall positiv getestet wurde. Die Quarantänedauer für KP 1 in Familien und aus gemeinsamen Haushalten, die selbst keine Symptome zeigen, beträgt vierzehn Tage ab Symptombeginn beim Primärfall beziehungsweise ab dessen positivem Test. Durch diese Empfehlung des RKI wird eine deutliche Reduktion der individuellen und gesamten Quarantänedauer in Haushalten erreicht.

Montag, 2. November 2020

Zum Stand Montag, 2. November 2020 ist bei 278 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 1289 Infektionen aufgetreten. 1003 Erkrankte sind wieder gesund, acht sind leider verstorben. Als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne sind derzeit 1264 Landkreisbewohner.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg ist auf 160,53 gestiegen. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Über das Diagnostikzentrum wurden am vergangenen Freitag 315 Menschen auf eine Corona-Infektion untersucht.
Am Bürgertelefon (08092) 823 680 haben sich am gleichen Tag 150 Anrufer beraten lassen. Die Nummer der Hotline für Gewerbebetriebe und Unternehmen (08092) 823 685 haben 36 Ratsuchende gewählt.
In der Kreisklinik werden im Moment fünf Patienten behandelt, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben. Einer von ihnen muss auf der Intensivstation beatmet werden. Bei zwölf Patienten besteht der Verdacht auf eine Infizierung mit SARS-CoV-2.

34 Bewohner und 15 Mitarbeiter des Pflegeheims Walterhof in Markt Schwaben haben sich mit dem Virus infiziert. Das ist der aktualisierte Stand von heute. Engmaschige Begleitung der Heimleitung und tägliche Kontrollen durch Gesundheitsamt und Heimaufsicht sind eingeführt. Über die Sondersituation tagt eine eigens eingerichtete „Task-Force“ des Krisenstabs.

Die 8. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist in Kraft getreten. Im Wesentlichen übernimmt sie die Regelungen, die auf Bundesebene erlassen wurden. Es gilt ein allgemeines Abstandsgebot. Das heißt: Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 Metern einzuhalten. Wo die Einhaltung dieses Mindestabstands im öffentlichen Raum nicht möglich ist, soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. In geschlossenen Räumlichkeiten ist stets auf ausreichende Belüftung zu achten.

Die Kontaktbeschränkungen wurden weiter verstärkt. Jetzt dürfen sich nur noch maximal zehn Personen aus maximal zwei Haushalten treffen. Das Feiern auf öffentlichen Plätzen und in Anlagen ist verboten.

Gaststätten aller Art müssen geschlossen bleiben. Erlaubt ist der Verkauf von Speisen außer Haus und deren Lieferung. Geöffnet bleiben Einzelhandelsgeschäfte. Dabei darf die Zahl der gleichzeitig im Laden anwesenden Kunden nicht höher sein als ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche. Sie müssen wie bisher einen Mund-Nasenschutz tragen.

Friseure und auch Fahrschulen können jeweils unter Auflagen öffnen.

Den gesamten Text der Verordnung findet man hier.

Sonntag, 1. November 2020

Ausbruch im Walterhof in Markt Schwaben

Am 24.10.2020 wurde von der Pflegedienstleitung der Bereitschaftsarzt gerufen, weil eine 79jährige Bewohnerin seit 23.10.2020 symptomatisch war. Sofort wurde diese in einem separaten Raum isoliert. Das Ergebnis des Tests war positiv und wurde dem Gesundheitsamt am 27.10.2020 bekannt. Am 28.10.2020 wurde eine Reihentestung mit 61 Abstrichen durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass von den 40 Bewohnern 30 positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Von den 20 untersuchten Mitarbeitern waren 13 positiv. Die Einrichtung Walterhof ist eine beschützende Einrichtung mit 42 Plätzen für gerontopsychiatrische Menschen. Träger der Einrichtung ist die Walterhof GmbH. Am Abend des 30.10.2020 wurden die Ergebnisse der Reihenuntersuchung bekannt, sofort wurde der Krisenstab informiert, der am nächsten Morgen des 31.10.2020 zusammentrat. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) wurde unverzüglich eingeschaltet, sowie die Regierung von Oberbayern kontaktiert. Wegen der hohen Anzahl an infiziertem Personal, auch der Küche, wurde die vorübergehende Essensversorgung über einen Caterer organisiert. Noch am Samstag fand eine Begehung durch das Gesundheitsamt statt. Bei dem Besuch war keiner der Bewohner, die zwischen knapp 50 und 99 Jahren alt sind, in einem gesundheitlich kritischen Zustand. Es wurde mitgeteilt, dass die erkrankte Bewohnerin (79 Jahre) inzwischen verstorben sei. Auch ein weiterer Bewohner (88 Jahre), der aus der Abstrichaktion am 28.10.2020 positiv getestet wurde, sei inzwischen in der Einrichtung verstorben. Noch am Samstag wurden im Rahmen einer Begehung von Gesundheits- und Landratsamt bei den 10 noch nicht infizierten Bewohnern Schnelltests durchgeführt, die weitere 4 positive Befunde ergaben. Die nicht infizierten Bewohner wurden als KP 1 Personen im Erdgeschoß der Einrichtung von den infizierten Bewohnern getrennt. Im 1. und 2. Obergeschoss sind die infizierten Bewohner untergebracht. Wegen der schwierigen Personalsituation wurden am Samstag, 31.10.2020 weitere 2 Kontrollen durch das Landratsamt durchgeführt, jeweils zum Schichtwechsel.
Der Krisenstab hat die Bundeswehr mit einem Hilfeleistungsantrag um Unterstützung beim Betrieb des Heimes gebeten, für den Fall, dass der Träger die Betreuung der Bewohner alleine nicht sicherstellen kann. Auch der Pflegepool Bayern wurde auf Empfehlung des BRK um Hilfe gebeten. Warum sich das Virus in dieser Einrichtung unbemerkt so stark ausbreiten konnte, ist noch exakt zu klären. Der Krisenstab berät am Montag über das weitere Vorgehen. Landrat Robert Niedergesäß bedankte sich bei den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes, des Landratsamtes sowie bei den Unterstützern des BRK und der Bundeswehr für die tatkräftige Unterstützung, der alle Mitwirkenden das gesamte Wochenende bei diesem außerordentlichen Einsatz gebunden und die Leistungsfähigkeit im Krisenfall erneut unter Beweis gestellt hat.

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