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Corona-Virus: Aktuelle Informationen, Stand 31. Dezember 2020

Meldung vom 01.12.2020

Fortlaufend die aktuellsten Entwicklungen und Maßnahmen zum Thema Coronavirus im Landkreis Ebersberg

Weitere Informationen zum Corona-Virus

Donnerstag, 31. Dezember 2020

Mittwoch, 30. Dezember 2020

Zum Stand Mittwoch, 30. Dezember 2020, ist bei 274 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 3444 Infektionen aufgetreten. 3100 Erkrankte gelten als geheilt, 70 sind leider verstorben.

463 Menschen aus dem Landkreis sind aktuell als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne. Insgesamt waren das seit Beginn der Pandemie über 14 000.

Ein weiterer Todesfall ist in Zusammenhang mit dem Corona-Virus aufgetreten. Wieder handelt es sich um einen hochbetagten Landkreisbürger.

126.0 ist der Wert für die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg, den das RKI Dashboard zum Stand 30. Dezember, 0 Uhr zeigt. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 118.84. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

An der Hotline des Impfzentrums haben gestern 2430 Landkreisbürgerinnen und –bürger angerufen. Sie ist täglich von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr erreichbar. Die Nummer: (08092) 86 31 40. Da gestern planmäßig 490 Impfdosen eingetroffen sind und weitere 500 Dosen am Silvestertag erwartet werden, konnten jetzt bis zum 3. Januar 2021 bisher 625 Impftermine im Impfzentrum vergeben werden.

Am vergangen Sonntag und Montag wurden im Impfzentrum und durch zwei mobile Teams in Seniorenheimen in Poing und Anzing insgesamt 93 Landkreisbewohner geimpft. Für heute sind Impfungen in einer Senioreneinrichtung in Grafing geplant.

Ganz aktuell erreichte das Impfzentrum heute die Nachricht, dass der Landkreis Ebersberg - wie auch andere Landkreise - wegen einer Organisationsumstellung bei der Verteilung in der kommenden Woche keine Impfstoff-Lieferung erhält. Bereits vereinbarte Impftermine sind davon nicht betroffen. Ab der zweiten Januarwoche sollen die Lieferungen dann wieder planmäßig eintreffen.

Die Zielgruppe mit der höchsten Priorität, die über 80jährigen Landkreisbewohner werden in diesen Tagen vom Landratsamt Post mit Informationen zu den Impfungen bekommen.

Keine Impftermine vereinbaren kann man unter der Nummer der Bürger-Hotline (08092) 85 16 16. Hier ist richtig, wer annimmt oder weiß, dass er Kontakt mit einem positiv auf das Corona-Virus getesteten Menschen hatte, aber selbst keine Symptome hat. Auch allgemeine Fragen rund um die Corona-Problematik können hier gestellt werden. Von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr und samstags von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr sind die Telefone besetzt. Am Montag und Dienstag dieser Woche haben 425 Anrufer das Angebot genutzt.

1239 PCR-Tests sind seit Montag über das Diagnostikzentrum organisiert worden. Dort weist man darauf hin, dass am Montag morgens sehr viele Landkreisbürger anrufen, um einen Termin für einen Test zu erhalten. In der Regel ändert sich das im Laufe des Vormittags. Wer also nicht längere Zeit in der Warteschleife verbringen möchte, sollte einfach etwas später wieder anrufen. Normalerweise warten maximal zehn Personen. Sie erhalten Auskunft über ihre Position in der Warteschleife, die in der Regel nicht länger als fünf Minuten andauert.

Ehrenamtliche dürfen derzeit keine Sammelaktionen wie Papiersammlungen oder Christbaumabholung anbieten. Rechtlich ist es so, dass das Wegbringen von Müll nicht gegen die Ausgangsbeschränkungen verstößt, das Abholen durch Ehrenamtliche aber schon. Als Alternative könnten also Container aufgestellt werden, zu denen die Bürgerinnen und Bürger Papier oder Christbäume bringen.

Die kommunale Abfallwirtschaft bittet die Landkreisbürger bei der Entsorgung ihrer Wertstoffe an den Container-Inseln zu berücksichtigen, dass an den Feiertagen keine Abholung erfolgen kann. Für den Fall, dass die Container überfüllt sind, sollte man seine Wertstoffe zuhause zwischenlagern. Die Leerung der Container erfolgt zeitnah. Einige Wertstoffsammelplätze wurden bereits vor Weihnachten mit zusätzlichen Containern für die Feiertage verstärkt. Die verschiedenen Entsorgungsfirmen sind mit zusätzlichem Personal und Fahrzeugen unterwegs.

Dienstag, 29. Dezember 2020

Zum Stand Dienstag, 29. Dezember 2020, ist bei 323 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 3411 Infektionen aufgetreten. 3019 Erkrankte gelten als geheilt, 69 sind leider verstorben.

Drei weitere Todesfälle sind zu verzeichnen. Es handelt sich wiederum um ältere Menschen aus Geburtsjahrgängen in den 1930er und 1940er Jahren.

124.6 ist der Wert für die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg, den das RKI Dashboard zum Stand 29. Dezember, 0 Uhr zeigt. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 115.36. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

1268 Landkreisbürgerinnen und –bürger haben gestern die Hotline des Impfzentrums angerufen. Sie ist täglich von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr erreichbar. Die Nummer: (08092) 86 31 40. Über die Hotline werden keine Wartelisten aufgebaut. Termine für Impfungen werden nach der Verfügbarkeit von Impfstoff und nach der Priorisierungs-Regelung vergeben. Derzeit werden Menschen geimpft, bei denen das Risiko eines schweren Verlaufs hoch ist sowie Menschen mit einer hohen Ansteckungsgefahr aus beruflichen Gründen. Dazu gehören Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie Betreute und Bewohner in stationären und teilstationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung, Menschen über 80 Jahre, Pflegepersonal der stationären Alten- und Behindertenpflege, medizinisches Fachpersonal in bestimmten stationären Einrichtungen, insbesondere Intensivstationen und Notaufnahmen, bei Rettungsdiensten und den Corona-Impfzentren. Die nächsten ca. 500 Impfstoffdosen werden voraussichtlich heute Nachmittag den Landkreis erreichen. Weitere 500 werden am Donnerstag erwartet. Mindestens 150 Impfungen pro Tag sind aktuell im Impfzentrum geplant, dazu ca. fünfzig Impfungen pro Tag über mobile Teams in den Seniorenheimen.

Unter der Nummer der Bürger-Hotline (08092) 85 16 16 finden die Landkreisbürgerinnen und –bürger den richtigen Ansprechpartner, die wissen, dass sie Kontakt mit einem positiv auf das Corona-Virus getesteten Menschen hatten, aber selbst keine Symptome haben. Dort kann man von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr und samstags von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr anrufen. Wegen des großen Interesses wurden die Zeiten wieder ausgeweitet, auch am Samstag können Bürgerinnen und Bürger nun dort anrufen.

Für morgen, Mittwoch, ist im Landratsamt die nächste Sitzung des Krisenstabs geplant.

Montag, 28. Dezember 2020

Zum Stand Montag 28. Dezember 2020, ist bei 355 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 3401 Infektionen aufgetreten. 2980 Erkrankte gelten als geheilt, 66 sind leider verstorben. 570 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Hinzugekommen ist ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer Infizierung mit SARS-CoV-2.

144.1. ist der Wert für die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg, den das RKI Dashboard zum Stand 28. Dezember, 0 Uhr zeigt. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 128.57. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Er ist im Vergleich zu den Tagen vor Weihnachten deutlich geringer. Allerdings muss man für eine Situationsbewertung die niedrigeren Testzahlen an den Feiertagen berücksichtigen.

Über das Diagnostikzentrum sind am Mittwoch, 23. Dezember 2020, 302 Landkreisbürgerinnen und -bürger untersucht worden. 73 symptomfreie Kontaktpersonen der Kategorie 1, die zehn Tage in Quarantäne verbracht hatten, haben an den Feiertagen das Angebot genutzt und sich ausnahmsweise über das – zu diesem Zeitpunkt noch nicht eröffnete - Impfzentrum mit einem Schnelltest testen lassen. Alle Testergebnisse waren negativ. So konnten sie vier Tage früher die Quarantäne verlassen. An Silvester und Neujahr gilt das gleiche Angebot, allerdings führt die Firma TRESEC die Schnelltests im Diagnostikzentrum durch, weil das Impfzentrum geöffnet ist. Kontaktpersonen der Kategorie 1, für die das zutrifft, werden vom Gesundheitsamt informiert.

In der Kreisklinik werden aktuell 29 positiv auf SARS-CoV-2 getestete Patienten behandelt. Drei von ihnen müssen auf der Intensivstation beatmet werden. Es gibt elf Verdachtsfälle in der Klinik.

Am gestrigen Sonntag hat das Impfzentrum mit einer öffentlichen Impfung seinen Betrieb aufgenommen. Einige der 100 Impfdosen, die der Landkreis erhalten hat, kamen dort zur Anwendung. Mit dem größeren Teil haben mobile Impfteams Bewohner in Senioreneinrichtungen geimpft. Am Dienstag, 29. Dezember und am Donnerstag, 31. Dezember erwartet man im Landkreis weiteren Impfstoff. Angekündigt sind zweimal 500 Impfdosen für Betroffene in der höchsten Prioritätenstufe.

Die Hotline des Impfzentrums ist täglich von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr erreichbar. Die Nummer: (08092) 86 31 40. Es werden dort keine Wartelisten aufgebaut. Termine für Impfungen werden nach der Verfügbarkeit von Impfstoff vergeben - allerdings derzeit nur an Personen und Gruppen, die der höchsten Priorität angehören. Wer das ist, kann man zum Beispiel auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lra-ebe.de in der Rubrik „Impfzentrum“ nachlesen.

(08092) 85 16 16 ist die neue Telefonnummer der Bürger-Hotline des Landratsamtes. Dort kann man ab sofort von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr und samstags von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr anrufen. Damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Landratsamt, die über viele Monate an der Hotline tätig waren, wieder in ihren eigentlichen Arbeitsbereichen eingesetzt werden können, wurden zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Reisebüros aus dem Landkreis entsprechend geschult und können nun für die Bürger-Hotline arbeiten. Eine Win-win-Situation, da in den Unternehmen wegen der derzeitigen Reisebeschränkungen Kapazitäten frei sind.

Die vom Gesundheitsministerium neu erteilte Funktion „Pflegeleitung der FÜGK“ wird für den Landkreis Ebersberg Marion Wolinski übernehmen. Als Leiterin des Sachgebietes „Sozialhilfeverwaltung, Asyl“ im Landratsamt ist sie auch zuständig für die Seniorenheime im Landkreis und war deshalb schon von Anfang an im Krisenstab dabei.

Im Seniorenheim der AWO in Kirchseeon sind 24 Bewohner und 11 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden. In Absprache mit dem Gesundheitsamt hat die Einrichtung intern entsprechende Maßnahmen getroffen. Mitarbeiter wie Bewohner werden heute über das Diagnostikzentrum mit einem PCR-Test untersucht.
Wegen mehrerer Corona-Fälle bleibt die Führerscheinstelle des Landratsamtes voraussichtlich bis Montag, 4. Januar 2021 geschlossen. Davon nicht betroffen ist die Zulassungsstelle. Dort gelten die üblichen Öffnungszeiten.

Mittwoch, 23. Dezember 2020

Zum Stand Mittwoch 23. Dezember 2020, ist bei 426 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 3275 Infektionen aufgetreten. 2784 Erkrankte gelten als geheilt, 65 sind leider verstorben. 1231 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die Statistik heute weist einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit einer Infizierung mit SARS-CoV-2 aus.

Als 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg zeigt das RKI Dashboard zum Stand 23. Dezember, 0 Uhr 212.3. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 198.76. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Er ist im Vergleich zum Vortag deutlich geringer.

Mit einer E-Mail informierte die Regierung von Oberbayern das Impfzentrum heute Morgen, 23. Dezember um kurz vor sieben Uhr darüber, dass der Landkreis Ebersberg am 26. Dezember 100 Impfdosen erhalten wird. Starttag der Impfungen wird dann Sonntag, der 27. Dezember 2020 sein. Um 8.30 Uhr sollen im Rahmen eines Pressetermins die ersten drei Landkreisbürger geimpft werden. Sie sind über 80 Jahre alt und gehören deshalb zu einer der Gruppen mit höchster Priorität. Die anderen Impfdosen werden am selben Tag über ein mobiles Team in Altenheimen geimpft. In den folgenden Tagen sollen dann größere Mengen des Impfstoffes in die Bundesländer verteilt werden. In Bayern rechnet man mit 97 500 für diesen Tag und über 100 000 für den nächsten. Sie werden nach Bevölkerungszahlen an die Kreisverwaltungen weitergegeben.

Seit die Hotline zum Impfzentrum aktiviert wurde, haben sich ca. 250 Landkreisbürgerinnen und –bürger dort informiert. Die meisten Anrufer haben sich nach der Möglichkeit einen Impftermin zu vereinbaren erkundigt. Andere hatten generelle Fragen zur Impfung und dem Ablauf vor Ort. Wieder andere wollten wissen, wann welche Gruppe an der Reihe ist. Auch ganz praktische Fragen wurden gestellt - etwa, ob am Impfzentrum Parkplätze zur Verfügung stehen. Die Hotline ist täglich von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr erreichbar. Die Nummer: (08092) 86 31 40. Die technischen Möglichkeiten zur Terminkoordination sind vorbereitet. Tatsächlich wartet man aber derzeit mit Terminvergaben noch, bis bekannt ist, wann, wie viel Impfstoff zur Verfügung steht.

Wegen mehrerer Corona-Fälle bleibt die Führerscheinstelle des Landratsamtes voraussichtlich bis Montag, 4. Januar 2021 geschlossen. Davon nicht betroffen ist die Zulassungsstelle. Dort gelten die üblichen Öffnungszeiten.

Dienstag, 22. Dezember 2020

Zum Stand Dienstag, 22. Dezember 2020, ist bei 438 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 3246 Infektionen aufgetreten. 2744 Erkrankte gelten als geheilt, 64 sind leider verstorben. 1231 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Ein weiterer älterer Landkreisbürger ist in Zusammenhang mit einer Infizierung mit SARS-CoV-2 verstorben.

Als 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg zeigt das RKI Dashboard zum Stand 22. Dezember, 0 Uhr 253.4. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 239.06. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben

In der Kreisklinik werden derzeit 22 mit dem Corona-Virus infizierte Patienten behandelt. Achtzehn stammen aus dem Landkreis. Drei befinden sich auf der Intensivstation und werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik dreizehn Verdachtsfälle.

Am vergangenen Freitag und Montag wurden über das Diagnostikzentrum insgesamt 1063 Menschen auf eine Infizierung mit SARS-CoV-2 untersucht.

Im gleichen Zeitraum haben 260 Landkreisbürger die Nummer der Corona-Hotline (08092) 823 680 gewählt und sich beraten lassen. 37 Anrufer verzeichnete die Beratungshotline mit der Nummer (08092) 823 685 für Gewerbe und Unternehmen im Landkreis.

Am vergangenen Samstag fand am Impfzentrum mit Statisten des BRK ein erster Probelauf statt. Grundsätzlich ist er erfolgreich verlaufen. Die gewonnen Erfahrungen werden nun zur Feinjustierung genutzt. Die ersten Impfdosen, die am Sonntag, 27. Dezember im Landkreis erwartet werden, werden zunächst von mobilen Teams bei der am stärksten priorisierten Gruppe der alten Menschen in Senioreneinrichtungen eingesetzt. Die erste Impfung eines Landkreisbürgers ist am selben Tag im Rahmen eines Pressetermins im Impfzentrum geplant.

Kontaktpersonen der Kategorie 1, die derzeit in Quarantäne sind und die während der Feiertage den 10. Tag ihrer Quarantänezeit erreicht haben, erhalten in den kommenden Tagen eine E-Mail des Gesundheitsamtes. Sie enthält das Angebot und einen Termin für einen Schnelltest. Wenn der negativ ausfällt, kann diese Personengruppe ihre Quarantäne vorzeitig beenden. Ansonsten würde sie normalerweise insgesamt vierzehn Tage andauern.

Im Balkendiagramm ist versehentlich der weitere Todesfall nicht in die Anzahl der Verstorbenen aufgenommen worden. Aus technischen Gründen lässt sich das heute nicht mehr ändern. Die Anzahl im Text ist korrekt.

Montag, 21. Dezember 2020

Zum Stand Montag, 21. Dezember 2020, ist bei 461 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 3219 Infektionen aufgetreten. 2695 Erkrankte gelten als geheilt, 63 sind leider verstorben. 1301 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Drei Landkreisbürger wurden neu als verstorben in Zusammenhang mit einer Infizierung mit SARS-CoV-2 gemeldet. Weitere Informationen liegen noch nicht vor.

Als 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg zeigt das RKI Dashboard zum Stand 21. Dezember, 0 Uhr 214.4. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 232.11. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Er zeigt sich heute leicht rückläufig.

Ein Besuch bei Angehörigen in einem der Senioren- oder Pflegeheimen  ist wegen des hohen Infektionsgeschehens in den Heimen in der Regel nur nach vorheriger Anmeldung möglich und auch nur mit einem negativen PCR-Test. Für einen solchen Test nach der Bayerischen Teststrategie im Diagnostikzentrum kann man sich morgen, Dienstag, 22. Dezember einen Termin für Mittwoch, 23. Dezember geben lassen. Das Ergebnis erhält man noch am selben Tag. Ein negatives Testergebnis ist ausnahmsweise vier Tage lang gültig. Man erreicht die Terminvergabe telefonisch unter (08092) 823 686.

Weil das Labor, das mit dem Diagnostikzentrum zusammenarbeitet, geschlossen ist, sind an Weihnachten die Zeiten eingeschränkt, zu denen Tests nach der Bayerischen Teststrategie angeboten werden können. An den folgenden Tagen kann man sich nach Voranmeldung dort untersuchen lassen: Montag, 28. Dezember, Dienstag, 29. Dezember und Mittwoch, 30. Dezember 2020. Aus dieser Einschränkung ergibt sich jedoch keine Versorgungslücke für die Landkreisbürger. Sinnvollerweise lässt man sich nicht früher als fünf bis sieben Tage nach einem möglichen Corona-Kontakt testen. Denn erst dann ist ein PCR-Test aussagekräftig. Wer zum Beispiel über die Corona-Warn-App von einem solchen Kontakt erfährt, meldet sich beim Gesundheitsamt, das auch während der Feiertage erreichbar ist, geht in Quarantäne und erhält einen Termin für einen PCR-Test im entsprechenden Zeitraum.

Landkreisbürger, die unter Symptomen leiden, die auf eine Covid-19-Erkrankung hinweisen können, können ohnehin im Diagnostikzentrum nicht untersucht werden. Sie müssen sich an ihren Hausarzt wenden beziehungsweise an den ärztlichen Notdienst mit der Nummer 116 117.

Der Betreiber des Impfzentrums in Ebersberg bietet an den Weihnachtsfeiertagen Schnelltests für Kontaktpersonen der Kategorie 1 an, die während der Feiertage den 10. Tag ihrer Quarantäne erreicht haben. Diese können mit einem negativen Schnelltest vorzeitig ihre Quarantäne beenden, müssen also nicht die gesamten vierzehn Tage in Quarantäne bleiben. Weitere Informationen (betroffener Personenkreis, Öffnungszeiten, Telefonnummer) werden bei Sitzung des Krisenstabs morgen besprochen und dann bekanntgegeben.

Heute fand ein Gespräch des Krisenstabs mit den Behinderten- und Senioreneinrichtungen statt. Zusammen mit der Firma Tresec, dem Betreiber des Impfzentrums, wurden die mobilen Impfungen besprochen, die nach derzeitigem Kenntnisstand am 27. Dezember 2020 starten sollen. Wie viele Impfdosen geliefert werden, ist noch nicht bekannt. Die enge Zusammenarbeit zur Eindämmung des Infektionsgeschehens war ebenfalls Thema sowie die Situation an der Kreisklinik. Alle Heime verfügen über ausreichend Schnelltests, bei Engpässen gibt es genügend Material im Lager des Landkreises.

 

Freitag, 18. Dezember 2020

Zum Stand Freitag, 18. Dezember 2020, ist bei 504 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 3126 Infektionen aufgetreten. 2562 Erkrankte gelten als geheilt, 60 sind leider verstorben. 1075 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Eine weitere ältere Landkreisbürgerin wurde als verstorben in Zusammenhang mit einer Infizierung mit SARS-CoV-2 gemeldet.

Als 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg zeigt das RKI Dashboard zum Stand 18. Dezember, 0 Uhr 244.3. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 238.37. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit 21 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, drei von ihnen auf der Intensivstation, zwei müssen beatmet werden. Sechzehn der Covid-Patienten stammen aus dem Landkreis Ebersberg. In der Klinik gibt es zudem zehn Verdachtsfälle.

In den vergangenen drei Tagen haben sich 580 Landkreisbürgerinnen und –bürger an die Corona-Hotline mit der Nummer (08092) 823 680 gewandt.

Während der kommenden Weihnachtsfeiertage, 24., 25. und 26. Dezember 2020 gilt eine Sonderregelung für die Gültigkeit von PCR-Tests und von Schnelltests. Negative Testergebnisse bei einem PCR-Test sind dann vier Tage lang gültig, Schnelltests drei Tage. Wer allerdings ein positives Testergebnis erhält, muss sofort in Isolierung bleiben. Wer einschlägige Symptome hat, wie sie für eine Covid-19-Erkrankungen beschrieben werden wie zum Beispiel Fieber, trockenen Husten etc., wendet sich an seinen Hausarzt beziehungsweise an den ärztlichen Notdienst unter der Nummer 116 117. Das Testangebot im Diagnostikzentrum richtet sich generell an Menschen ohne Symptome. Tests im Diagnostikzentrum sind nur mit einer vorherigen Terminvereinbarung möglich. Weil das Labor, mit dem der Landkreis zusammenarbeitet während der Feiertage nicht arbeitet, kann am Mittwoch, 23. Dezember dort zum letzten Mal vor den Feiertagen getestet werden. Der Krisenstab arbeitet an Lösungen für Schnelltests während der Feiertage. Ab Montag, 28.12. steht das Diagnostikzentrum dann für die PCR-Tests wieder zur Verfügung.

Um der Gefahr einer sozialen Vereinsamung in vollstationären Pflegeheimen und Behindertenwohnheimen zu begegnen, hat die Staatsregierung die „Besuchsinitiative – aber sicher“ gestartet. In den Wintermonaten erhält je ein Besucher eines Bewohners eines vollstationären Pflegeheimes oder eines Behindertenwohnheimes je eine FFP2- oder vergleichbare Maske pro Woche für die anstehenden fünfzehn Winterwochen. Dafür stellt der Freistaat über zwei Millionen Masken aus dem Pandemie-Zentrallager zur Verfügung. Die Maskenpakete sollen Anfang nächster Woche durch das THW an die Kreisverwaltungsbehörden und kreisfreien Städte ausgeliefert und dort von den Einrichtungen abgeholt werden. Für den Landkreis Ebersberg sind zunächst 23.800 Masken vorgesehen.

Für kommenden Montag hat das Landratsamt die Leitungen von Senioren- und Behinderteneinrichtungen im Landkreis zu einem Informationsaustausch eingeladen, daran wird auch der Krisenstab teilnehmen. Hintergrund sind gehäufte Fälle in einigen der Häuser.

Donnerstag, 17. Dezember 2020

Zum Stand Donnerstag, 17. Dezember 2020, ist bei 494 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 3076 Infektionen aufgetreten. 2523 Erkrankte gelten als geheilt, 59 sind leider verstorben. 1144 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Zehn weitere Landkreisbürger sind in Zusammenhang mit einer Infizierung mit SARS-CoV-2 im Zeitraum seit dem 8. Dezember verstorben. Betroffen sind Geburtsjahrgänge zwischen 1926 und 1948.

Als 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg zeigt das RKI Dashboard zum Stand 17. Dezember, 0 Uhr 273.6. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 280.07. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit 23 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, drei von ihnen auf der Intensivstation mit Beatmung. Außerdem gibt es dort acht Verdachtsfälle.

Die Kreisklinik rechnet damit eine weitere Station schließen zu müssen um Personal für die Versorgung von Covid-Patienten und Covid-Verdachtsfällen zur Verfügung zu haben. Aber auch extern ist die Klinik auf der Suche nach Unterstützungskräften. Wer eine Ausbildung im medizinischen Bereich hat, bald ein Medizinstudium abschließen wird etc. und sich vorstellen kann, für eine bestimmte Zeit in dieser besonderen Situation in der Klinik in der Pflege tätig zu sein, wird gebeten sich unter der Telefonnummer (08092) 82 2601 an Pflegedirektor Dr. Peter Huber zu wenden beziehungsweise per E-Mail an peter.huber@klinik-ebe.de. „Wir brauchen Menschen, die schnell eingesetzt werden können ohne eine lange Anlernphase, denn das bindet viel Energie und Zeit bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das übernehmen“, heißt es aus der Klinik.

In Betrieb genommen wurde unterdessen die Service-Hotline für das Impfzentrum. Sie ist ab sofort täglich von 6.00 bis 22.00 Uhr erreichbar und hat die Nummer (08092) 863140.

Mittwoch, 16. Dezember 2020

Zum Stand Mittwoch, 16. Dezember 2020, ist bei 471 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2992 Infektionen aufgetreten. 2472 Erkrankte gelten als geheilt, 49 sind leider verstorben.  1310 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Zwei weitere Landkreisbürger sind in Zusammenhang mit einer Infizierung mit SARS-CoV-2 verstorben.

Als 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg zeigt das RKI Dashboard zum Stand 16. Dezember, 0 Uhr 257.6. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 250.18. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Seit heute gilt die 11. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Man findet sie auf der Homepage des Landratsamtes.

Dienstag, 15. Dezember 2020

Zum Stand Dienstag 12. Dezember 2020, ist bei 442 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2903 Infektionen aufgetreten. 2414 Erkrankte gelten als geheilt, 47 sind leider verstorben. 1275 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die weiteren Todesfälle betreffen wiederum ältere Menschen. Die Altersspanne der in den letzten Tagen verstorbenen reicht von Geburtsjahr 1924 (eine Person) bis Geburtsjahr 1950 (eine Person). Dazwischen sind schwerpunktmäßig Menschen mit einem Geburtsdatum aus den 1930er Jahren betroffen.

Als 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg zeigt das RKI Dashboard zum Stand 15. Dezember, 0 Uhr 207.5. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 218.21. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 22 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 18 von ihnen leben im Landkreis Ebersberg. Vier Patienten befinden sich auf der Intensivstation, drei müssen dort beatmet werden. Zudem gibt es in der Klinik acht Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum haben sich gestern 576 Menschen untersuchen lassen.

250 Anrufer haben sich an die Corona-Bürgerhotline unter (08092) 823 680 gewandt. 22 Anrufer haben die Hotline für Betriebe und Unternehmen (08092) 823 685 gewählt. Seit März haben über 25 500 Landkreisbürger Rat bei den beiden Hotlines gesucht.

Wegen der beständig steigenden Infektionszahlen wird ab morgen im ganzen Bundesgebiet der sogenannte Lock-down weiter verstärkt. Im Bericht aus der Kabinettssitzung der bayerischen Staatsregierung von gestern sind die wichtigsten Eckpunkte veröffentlicht.

Montag, 14. Dezember 2020

Zum Stand Montag, 14. Dezember 2020, ist bei 443 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2886 Infektionen aufgetreten. 2399 Erkrankte gelten als geheilt, 44 sind leider verstorben. 1203 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Zu den weiteren Todesfällen liegen dem Gesundheitsamt noch keine genaueren Informationen vor. Jedoch handelt es sich wohl wiederum um ältere beziehungsweise hochbetagte Landkreisbürgerinnen und -bürger.

Als 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg zeigt das RKI Dashboard zum Stand 14. Dezember, 0 Uhr 224,2. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 224,47. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Weiterhin am Infektionsgeschehen beteiligt sind Senioreneinrichtungen, aber auch in Schulen und Kindertagesstätten treten Fälle auf und müssen in der Folge Klassen oder Gruppen als Kontaktpersonen 1 in Quarantäne.

In der Kreisklinik Ebersberg werden derzeit 21 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Vier Patienten befinden sich auf der Intensivstation, drei müssen dort beatmet werden. Zudem gibt es in der Klinik 11 Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum haben sich am vergangenen Freitag 396 Menschen untersuchen lassen.

130 Anrufer verzeichnete die Corona-Bürgerhotline mit der Nummer (08092) 823 685 am gleichen Tag.

Für morgen, Dienstag ist eine weitere Sitzung des Krisenstabs geplant, der sich heute zu einem Schwerpunkt „Impfzentrum“ getroffen hatte.

Freitag, 11. Dezember 2020

Zum Stand Freitag, 11. Dezember 2020, ist bei 463 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2784 Infektionen aufgetreten. 2280 Erkrankte gelten als geheilt, 41 sind leider verstorben. 1016 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Zu dem weiteren Todesfall liegen dem Gesundheitsamt noch keine genaueren Informationen vor.

Als 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg zeigt das RKI Dashboard zum Stand 11. Dezember, 0 Uhr 220. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 218.91. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Dass er erneut so angestiegen ist, ist eine sehr negative Überraschung. Die Gründe dafür sind derzeit nicht eindeutig einem Hotspot oder Ereignis zuzuordnen. Die Bearbeitung der neuen Fälle und die entsprechenden Nachforschungen laufen noch. Die Infektionen zeigen sich breit gestreut. Alten- und Pflegeeinrichtungen (rund ein Drittel), aber auch Asylbewerber sind zwar im Geschehen mit dabei, erklären aber alleine nicht die steigende Gesamtzahl der neuen Fälle von 43 und 41 in den Vortagen auf gestern 109, was der bisherige Tageshöchstwert ist. Aus dem Ebersberger Diagnostikzentrum stammen davon nur rund 25 Fälle.

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 23 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, 16 von ihnen leben im Landkreis Ebersberg. Zwei Patienten befinden sich auf der Intensivstation und werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik 11 Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum haben sich gestern 347 Menschen untersuchen lassen. Getestet wird aber auch in Arztpraxen, an Teststellen außerhalb des Landkreises etc.. Die positiven Testergebnisse von Landkreisbürgern werden dem Gesundheitsamt gemeldet und das nimmt dann Kontakt mit den Betroffenen auf, legt die Isolierungszeit fest, berät zur Situation und startet die Ermittlung von Kontaktpersonen.

Weil der Landkreis bei der 7-Tages-Inzidenz erneut den Wert von 200 überschritten hat, treten ab heute Nacht 0 Uhr – Samstag, 12. Dezember, wieder die entsprechenden Regelungen der 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft. Die folgenden Bestimmungen gelten zumindest so lange, bis der Landkreis Ebersberg sieben Tage lang einen Inzidenzwert unter 200 vorweist:

  • Von 21.00 Uhr bis 5.00 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb der Wohnung untersagt, es sei denn, dies ist begründet aufgrund
    a) eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen,
    b) der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke,
    c) der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
    d) der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger,
    e) der Begleitung Sterbender,
    f) von Handlungen zur Versorgung von Tieren,
    g) der Teilnahme an Gottesdiensten und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften im Zeitraum vom 24. bis 26. Dezember 2020 oder
    h) von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.
  • Untersagung von Märkten zum Warenverkauf mit Ausnahme des Verkaufs von Lebensmitteln im Rahmen regelmäßig stattfindender Wochenmärkte.
  • An allen Schulen nach § 18 Abs. 1 Satz 1 der 10. BayIfSMV findet ab der Jahrgangsstufe acht mit Ausnahme der jeweils letzten Jahrgangsstufe und der Schulen zur sonderpädagogischen Förderung kein Unterricht in Präsenzform statt. Der Distanzunterricht beginnt ab kommendem Montag.
  • Untersagung von Musikschul- und Fahrschulunterricht in Präsenzform.

Ergänzend gilt seit heute, 11. Dezember, 0 Uhr ein Alkoholkonsumverbot auf allen öffentlichen Plätzen.

All diese Regelungen sind mit der 10. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Freistaats Bayern automatisch gültig und bedürfen keiner gesonderten Regelung durch den Landkreis mehr. Interessierte finden die Verordnungen auf der Homepage des Landratsamtes.

Donnerstag, 10. Dezember 2020

Zum Stand Donnerstag, 10. Dezember 2020, ist bei 420 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2677 Infektionen aufgetreten. 2217 Erkrankte gelten als geheilt, 40 sind leider verstorben. 1048 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Auch bei den zuletzt vermeldeten sieben Verstorbenen handelt es sich um ältere bis sehr alte Menschen mit Vorerkrankungen, die in Zusammenhang mit einem positiven Corona-Test verstorben sind.

Als 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg zeigt das RKI Dashboard zum Stand 10. Dezember, 0 Uhr 173.3. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 172.35. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Vor einer Woche hatte das RKI noch eine Inzidenz von 215.8 für den Landkreis veröffentlicht. Da die 7-Tage–Inzidenz den Wert von 200 heute das siebte Mal infolge unterschritten hat, gelten ab Freitag 0 Uhr wieder die gelockerten Regelungen nach der 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Das heißt beispielsweise keine Ausgangssperre ab 21 Uhr, an Musikschulen kann der Präsenzunterricht wieder stattfinden, Fahrschulunterricht ist wieder erlaubt. Dass der Wert deutlich zurückgegangen ist, ist ein Verdienst der Landkreisbürgerinnen und -bürger. Bei der heutigen Zusammenkunft des Krisenstabs im Landratsamt wurde das ausdrücklich festgestellt und mit viel Lob versehe.

Wie sich das Infektionsgeschehen entwickle, hänge sehr stark davon ab, wie sich jeder Einzelne verhalte. Eine große Mehrheit der Menschen im Landkreis habe das verstanden und richte sich danach, trotz der Einschränkungen und Belastungen, die das für das eigene Leben bedeute. Rund 45 Prozent der Infizierten im Landkreis sind Bewohner (2/3) und Mitarbeiter (1/3) in Alten- und Pflegeheimen, hier gilt eine besondere Sorgfalt. Die Einhaltung aller Hygieneregeln und -vorschriften für Mitarbeiter und Besucher ist in diesem Bereich besonders wichtig!

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 18 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, davon 14 aus dem Landkreis Ebersberg. Zwei Patienten befinden sich auf der Intensivstation und werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik 15 Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum haben sich am vergangenen Dienstag und Mittwoch insgesamt 402 Menschen untersuchen lassen.

Mit den Änderungen der Einreise-Quarantäne-Verordnung vom 8. Dezember 2020 wurden die Erleichterungen gestrichen, die bisher für den sogenannten „kleinen Grenzverkehr“ gegolten haben. Bis zu 24 Stunden konnte man test- und quarantänefrei in die Nachbarländer reisen. Das ist nun nur noch unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Auf der Homepage des Landratsamtes findet man weitere Informationen dazu unter www.lra-ebe in der Rubrik „Einreisende und Reiserückkehrer aus Risikogebieten“.

Mittwoch, 9. Dezember 2020

Zum Stand Mittwoch, 9. Dezember 2020, ist bei 401 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2634 Infektionen aufgetreten. 2193 Erkrankte gelten als geheilt, 40 sind leider verstorben. 1057 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

In der Statistik der Todesfälle für den Landkreis sind im Vergleich zu gestern sieben weitere Verstorbene aufgeführt. Zu den Altersgruppen, denen sie angehörten, liegen im Gesundheitsamt derzeit noch keine Informationen vor.

Als 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg zeigt das RKI Dashboard zum Stand 9. Dezember, 0 Uhr 193.5. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 193.89.

Ab heute gilt bayernweit der Katastrophenfall. Das nächste Treffen des Krisenstabs für den Landkreis Ebersberg ist für morgen im Landratsamt geplant. Die Regelungen nach der 10. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverodnung, welche heute in Kraft getreten ist, können Sie hier nachlesen.

Dienstag, 8. Dezember 2020

Zum Stand Dienstag, 8. Dezember 2020, ist bei 423 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2593 Infektionen aufgetreten. 2137 Erkrankte gelten als geheilt, 33 sind leider verstorben. 1152 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Unterdessen sind zwei weitere Menschen aus dem Landkreis im Zusammenhang mit einer Corona-Infizierung verstorben. Auch in diesen beiden Fällen sind ältere Menschen mit Vorerkrankungen betroffen.

Als 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg zeigt das RKI Dashboard zum Stand 8. Dezember, 0 Uhr 197.7. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes ergibt sich eine Inzidenz von 195.28.

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 20 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, davon 16 aus dem Landkreis Ebersberg. Vier Patienten befinden sich auf der Intensivstation und werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik 17 Verdachtsfälle. Die Kreisklinik wird ab morgen planbare Operationen aufschieben. Das Personal wird zur Bewältigung der Auswirkungen der Pandemie gebraucht, die die Klinik zunehmend herausfordert.

Über das Diagnostikzentrum haben sich am vergangenen Freitag und Montag insgesamt 695 Menschen untersuchen lassen.

435 Anrufer haben sich im gleichen Zeitraum an das Bürgertelefon (08092) 823 680 gewandt. 41 Anrufe verzeichnet die Hotline für Betriebe und Unternehmer (08092) 823 685.

Thema im Krisenstab heute war u.a. auch, dass es Kirchengemeinden in bestimmten Fällen nun doch möglich sein soll, Weihnachtsgottesdienste in Sportanlagen abzuhalten. Diese sind zwar für den Sport geschlossen, aber mit einem strengen Hygiene-Rahmenkonzept u.U. für die sichere Durchführung eines Gottesdienstes geeignet.

Weil das Infektionsgeschehen im Landkreis weiterhin relativ diffus verläuft und mit Ausnahme eines Schwerpunkts bei Altenheimen keine wirklichen Hotspots aufweist, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der CTTs (Contact Tracing Teams) dringend auf korrekte und vollständige

Informationen zu den Kontaktpersonen von positiv Getesteten angewiesen. Das Gesundheitsamt appelliert an alle Betroffenen diese wichtige Unterstützung bei der Eindämmung der Pandemie zu leisten.

Montag, 7. Dezember 2020

Zum Stand Montag, 7. Dezember 2020, ist bei 427 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2567 Infektionen aufgetreten.2109 Erkrankte gelten als geheilt, 31 sind leider verstorben. 1168 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Bedauerlicherweise ist ein weiterer Todesfall in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung zu verzeichnen. Auch in diesem Fall ist ein älterer Landkreisbürger betroffen.

Das RKI gibt mit Stand heute 0 Uhr eine Sieben-Tages-Inzidenz von 199.1 für den Landkreis Ebersberg an. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Die aktuellen Zahlen des Landkreises ergeben eine Inzidenz von 198.06.

Für morgen, Dienstag, 8. Dezember ist die nächste Sitzung des Corona-Krisenstabs geplant.

Freitag, 4. Dezember 2020

Zum Stand Freitag, 4. Dezember 2020, 16.00 Uhr ist bei 444 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2512 Infektionen aufgetreten. 2038 Erkrankte gelten als geheilt, 30 sind leider verstorben. 1231 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Die zwei weiteren Todesfälle sind erneut ältere beziehungsweise sehr alte Menschen, die einen positiven Corona-Test hatten und leider verstorben sind.

Als 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Ebersberg zeigt das RKI Dashboard zum Stand 4. Dezember, 0 Uhr 199.8. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Auf der Basis der aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes von heute 16.00 Uhr ergibt sich eine Inzidenz von 180.69. Der Landkreis muss insgesamt sieben Tage unter der Inzidenz von 200 am Dashboard des RKI bleiben, bevor die heute in Kraft gesetzten Maßnahmen nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wieder aufgehoben werden können.

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 15 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, davon 11 aus dem Landkreis Ebersberg. Drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation, alle drei werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik elf Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind in den letzten beiden Tagen 788 Menschen untersucht worden.

310 Anrufer haben sich im gleichen Zeitraum an das Bürgertelefon (08092) 823 680 gewandt. 39 Anrufe verzeichnet die Hotline für Betriebe und Unternehmer (08092) 823 685.

Heute haben Landrat Robert Niedergesäß und Vertreter der Firma TRESEC GmbH aus Taufkirchen (Landkreis München) den Vertrag über den Betrieb des Impfzentrums unterschrieben. Die Firma hatte sich erfolgreich an der Ausschreibung des Landratsamts beteiligt und den Zuschlag erhalten. Die Umbaumaßnahmen im ehemaligen Schalterbereich der Kreissparkasse und den angrenzenden Büroräumen verlaufen nach Plan.

Derzeit gibt es in fünf Heimen ein Infektionsgeschehen, insgesamt sind dort 89 Bewohner infiziert, dazu 37 Mitarbeiter. Deshalb richtete der

Krisenstab in der heutigen Sitzung den dringenden Appell an die Senioren- und Pflegeeinrichtungen im Landkreis, für Besuche verpflichtende Regelungen zu treffen. Als Beispiele wurden angeführt: Eine maximale Besucherzahl pro Bewohner, Schnelltests für Besucher vor Ort und FFP2-Masken auch für Besucher.

Wenn sich ein Schüler, eine Schülerin einer Klasse oder einer Lerngruppe mit SARS-CoV-2 infiziert hat, geht die ganze Klasse oder Gruppe in Quarantäne. Für die so isolierten Schülerinnen und Schüler endet die Quarantäne mit dem Vorliegen des negativen Ergebnisses eines PCR-Tests oder Antigentests, der frühestens am fünften Tag nach dem Vorliegen des positiven Testergebnisses des sogenannten Indexfalles bei ihnen vorgenommen wurde. Ist das Ergebnis positiv, so gelten ab der Mitteilung des positiven Testergebnisses die Bestimmungen für positiv getestete Personen.

Die betroffenen Eltern werden vom Gesundheitsamt über eine Möglichkeit zum Testen am Montag, dem 7. Dezember telefonisch informiert. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir, aufgrund der hohen Anzahl an Testungen, keine individuellen Terminwünsche realisieren können. Wir möchten Sie bitten diesbezüglich von Anfragen via Telefon oder E-Mail an unser Gesundheitsamt abzusehen, um den reibungslosen Ablauf dieser Testaktion zu gewährleisten. Über das weitere Vorgehen informieren wir an dieser Stelle, sobald uns genauere Informationen vom Kultusministerium vorliegen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Donnerstag, 3. Dezember 2020

Zum Stand Donnerstag, 3. Dezember 2020, 16.30 Uhr ist bei 441 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2484 Infektionen aufgetreten.2015 Erkrankte gelten als geheilt, 28 sind leider verstorben. 1271 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne. Die aktuellen Zahlen des Gesundheitsamtes Ebersberg von heute Nachmittag, 17.00 Uhr zeigen eine im Vergleich zu gestern leicht sinkende Sieben-Tages-Inzidenz von 202.93.

Gestern und heute sind leider zwei weitere ältere Landkreisbürger in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben.

Das RKI gibt mit Stand heute 0 Uhr eine Sieben-Tages-Inzidenz von 215.8 für den Landkreis Ebersberg an. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben.

Damit gelten ab morgen, 4. Dezember 2020 für den Landkreis Ebersberg die Regelungen, die die am 1.Dezember in Kraft getretene 9. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bei einer Sieben-Tages-Inzidenz größer 200 vorsieht:

Die Untersagung von Märkten zum Warenverkauf mit Ausnahme des Verkaufs von Lebensmitteln im Rahmen regelmäßig stattfindender Wochenmärkte.

Die Sicherstellung des durchgehenden Einhaltens des Mindestabstands von 1,5 Metern in allen Schulen mit Ausnahme der Schulen zur sonderpädagogischen Förderung sowie der Abschlussklassen durch Ergreifen geeigneter Maßnahmen, insbesondere durch Einführung von Wechselunterricht ab der Jahrgangsstufe acht, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Das tritt im Landkreis Ebersberg ab kommenden Montag, 7. Dezember 2020 in Kraft.

Die Untersagung von Musikschul- und Fahrschulunterricht in Präsenzform.

Diese Regelungen sind mit der 9. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Freistaats Bayern automatisch zwingend gültig und bedürfen keiner gesonderten Regelung durch den Landkreis mehr. Und zwar so lange, bis der Inzidenzwert, den das RKI Dashboard zeigt, die Marke 200 sieben Tage in Folge unterschritten hat.

Die 9. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung können Interessierte auf der Homepage des Landratsamtes einsehen.

Mittwoch, 2. Dezember 2020

Zum Stand Mittwoch, 2. Dezember 2020, 16.30 Uhr ist bei 414 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2444 Infektionen aufgetreten. 2004 Erkrankte gelten als geheilt, 26 sind leider verstorben. 1170 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Das RKI gibt mit Stand heute 0 Uhr eine 7-Tage-Inzidenz von 193.5 für den Landkreis Ebersberg an. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Die Auswertung des Gesundheitsamtes mit Stand heute 16.30 zeigt eine Inzidenz von 214.74. Die Werte unterscheiden sich, weil sie verschiedene Zeitpunkte wiederspiegeln, an denen jeweils neue Fälle hinzugekommen oder andere abgeschlossen worden sind. Der Wert, den das RKI veröffentlicht, ist ausschlaggebend für Maßnahmen, die nach der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung in Kraft gesetzt werden müssen. Eine 7-Tage-Inzidenz über 200 auf dem RKI-Dashboard ist ein Schwellenwert, ab dem das Folgende gilt:

Märkte zum Warenverkauf mit Ausnahme des Verkaufs von Lebensmitteln im Rahmen regelmäßig stattfindender Wochenmärkte werden untersagt.

An allen Schulen mit Ausnahme der Schulen zur sonderpädagogischen Förderung sowie der Abschlussklassen ist ab der Jahrgangsstufe acht durch geeignete Maßnahmen wie insbesondere durch Wechselunterricht sicherzustellen, dass auch im Unterricht zwischen allen Schülern und Lehrkräften ein Mindestabstand von 1,5 m durchgehend eingehalten werden kann.

Der Unterricht an Musikschulen und Fahrschulunterricht in Präsenzform ist untersagt.

Der Konsum von Alkohol ist auf von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde festzulegenden zentralen Begegnungsflächen in Innenstädten oder sonstigen öffentlichen Orten unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten, ganztägig untersagt.

Die 9. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung können Interessierte auf der Homepage des Landratsamtes einsehen unter www.lra-ebe.de in der Rubrik 7-Tage-Inzidenz.

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 19 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. 13 von ihnen sind im Landkreis Ebersberg zuhause. Drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation, zwei werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik vier Verdachtsfälle.

Über das Diagnostikzentrum sind am Dienstag 444 Menschen untersucht worden.

170 Anrufer haben sich gestern an das Bürgertelefon (08092) 823 680 gewandt. 19 Anrufe verzeichnet die Hotline für Betriebe und Unternehmer (08092) 823 685.

Dienstag, 1. Dezember 2020

Zum Stand Dienstag, 1. Dezember 2020, 16.30 Uhr ist bei 367 Menschen aus dem Landkreis Ebersberg eine Infizierung mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 nachgewiesen. Bisher sind im Landkreis insgesamt 2386 Infektionen aufgetreten. 1993 Erkrankte gelten als geheilt, 26 sind leider verstorben. 1138 Landkreisbewohner sind derzeit als Kontaktpersonen der Kategorie 1 in Quarantäne.

Wieder sind leider neue Todesfälle zu verzeichnen. Es handelt sich abermals um ältere Landkreisbürger, die mit einem positiven Corona-Test verstorben sind.

Die 7-Tage-Inzidenz für den Landkreis Ebersberg liegt aktuell bei 191.11. Der Wert zeigt, wie viele Menschen sich bezogen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen neu mit dem Corona-Virus infiziert haben. Er hat sich heute im Laufe des Tages erfreulicherweise etwas entspannt.

Grundlage für die auf der Homepage des Landratsamtes dargestellte Inzidenz wird künftig der Wert sein, den das RKI jeweils aktuell auf seiner Seite veröffentlicht. Dieser Wert ist auch die Basis für Maßnahmen nach der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Der Inzidenz-Wert, der in der täglichen Pressemitteilung veröffentlicht wird, ist etwas aktueller, so dass über ihn eine Tendenz des dynamischen Infektionsgeschehens ablesbar ist. Das Gesundheitsamt meldet täglich die zu einem bestimmten Stichzeitpunkt vorliegende Anzahl von positiv auf SARS-CoV-2 Getesteten an das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Von dort gehen die Angaben weiter an das RKI. Das RKI vermeldet heute für den Landkreis den Wert von 199.8.

In der Kreisklinik Ebersberg werden im Moment 16 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt, davon 12 aus dem Landkreis Ebersberg. Drei Patienten befinden sich auf der Intensivstation, zwei von ihnen werden dort beatmet. Zudem gibt es in der Klinik zehn Verdachtsfälle. Die Klinik hat unterdessen begonnen eine weitere Station zu schließen um Kapazitäten zur Bewältigung der Corona-Pandemie zu schaffen.

Über das Diagnostikzentrum sind am vergangenen Freitag und Montag 743 Menschen untersucht worden.

270 Anrufer haben sich im gleichen Zeitraum an das Bürgertelefon (08092) 823 680 gewandt. 33 Anrufe verzeichnet die Hotline für Betriebe und Unternehmer (08092) 823 685.

Für den Fall, dass der Wert der 7-Tages-Inzidenz auf dem RKI Dashboard 200 überschreitet, schreibt die 9. Bayerische

Infektionsschutzmaßnahmenverordnung insbesondere Wechselunterricht ab Klassenstufe 8 vor, wenn der Mindestabstand von 1.5 Metern im Klassenraum nicht eingehalten werden kann. Erst wenn der Inzidenz-Wert wieder sieben Tage unter 200 ist, können diese Maßnahmen wieder zurückgenommen werden.

Die 9. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung können Interessierte auf der Homepage des Landratsamtes einsehen.

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