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FAQs zu Corona

Fragen und Antworten rund um das Corona-Virus

Wann besteht für mich eine Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus SARS-CoV-2?

Ansteckungsfahr besteht, wenn Sie engen Kontakt zu einer infizierten Person hatten

  • bereits innerhalb von 2 Tagen vor dem Symptombeginn der infizierten Person,
  • während der gesamten Zeit, in der die infizierte Person Krankheitszeichen zeigt, und auch
  • innerhalb von 2 Tagen vor Abnahme des positiven Tests bei der infizierten Person, falls diese keine Krankheitszeichen zeigt.

Ein „enger Kontakt“ ist zum Beispiel, wenn der Abstand untereinander über mehr als 10 Minuten weniger als 1,5 Meter betrug und entweder die infizierte Person oder ihre Kontaktpersonen nicht durchgehend und korrekt eine medizinische Gesichtsmaske oder eine FFP2-Maske getragen haben. Ein Gespräch zwischen infizierter Person und Kontaktperson gilt zudem immer als „enger Kontakt“, unabhängig davon, wie lang es dauert, wenn nicht beide eine Maske entsprechend getragen haben.

Die Ansteckungsgefahr besteht so lange, bis die infizierte Person aus der Isolation entlassen ist.

Ein enger Kontakt außerhalb dieser Zeit ist in der Regel unkritisch.

Wann und wie werde ich vom Gesundheitsamt kontaktiert?

Nachdem aufgrund der hohen Fallzahlen leider nicht mehr alle Infizierten persönlich kontaktiert werden können, nutzt das Gesundheitsamt Ebersberg ab sofort ein digitales Modul zur Erfassung von Gesundheitsdaten. Diese Daten sind streng vertraulich und werden nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie hier.  Sie helfen uns dabei, wertvolle Daten zur Erforschung der Krankheit zu sammeln. Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung!

Nachdem uns das positive Ergebnis eines PCR-Tests erreicht hat, senden wir Ihnen Ihre Isolationsanordnung per Email zu. Sollten Sie Symptome haben, brauchen Sie für Ihren Arbeitgeber eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt/Hausarzt. Falls Sie keine Symptome haben, können Sie zwecks Lohnfortzahlung Ihren Isolationsbescheid vorlegen. Dieser kann nach Ende der Isolation per Email an CoronaBescheide@lra-ebe.bayern.de angefordert werden.

Für den Fall, dass uns keine Emailadresse vorliegt, wird die Isolationsanordnung per Post an Sie versandt. Dies kann einige Tage in Anspruch nehmen. Sollten Sie nach 5 Tagen noch keine Post von uns erhalten haben, wenden Sie sich bitte an ctt@lra-ebe.bayern.de.

Was soll ich tun, wenn ich infiziert bin?

Verdachtspersonen:

Wer typische Symptome einer Infektion mit SARS-CoV-2, wie Husten, Fieber oder Geschmacks- und Geruchsverlust zeigt, sollte umgehend Kontakt mit einem Arzt/Hausarzt aufnehmen, sich mittels PCR-Test testen und bei Bedarf eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) ausstellen lassen.

Bei positivem Selbsttest oder Antigen-Schnelltest hat unverzüglich eine Kontrolle mittels PCR-Test zu erfolgen. Bis zum Erhalt des Ergebnisses müssen Verdachtspersonen in häuslicher Isolation bleiben.

Infizierte:

Positive Nukleinsäuretests (z.B. PCR) werden vom Labor an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet. Aufgrund der aktuell hohen Fallzahlen kann es zu deutlichen Verzögerungen in der Fallbearbeitung kommen. Grundsätzlich gilt:

Bitte bleiben Sie zuhause!

  • Ihre Isolation beträgt grundsätzlich 5 volle Tage ab dem Erstnachweis (Nukleinsäuretest oder offizieller Antigen-Schnelltest – Selbsttests werden nicht berücksichtigt
  • Vor dem Ende der Isolation dürfen über mindestens 48 Stunden keine Symptome mehr vorhanden sein, andernfalls verlängert sie sich entsprechend, bis Symptomfreiheit über 48 Stunden gegeben ist. Die Isolationsdauer beträgt dabei bis auf maximal 10 Tage. Bei Symptomen benötigen Sie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, Anspruch auf Gelder vom Staat besteht in diesem Fall nicht. Aus diesem Grund wird die Isolationsbescheinigung auch nur für 5 Tage ausgestellt, damit die Isolation bei Infizierten ohne Symptome gegenüber dem Arbeitgeber nachgewiesen werden kann.
  • Für Personal in Einrichtungen mit Risikogruppen (z.B. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Eingliederungshilfe) besteht nach Ende der Isolation ein Tätigkeitsverbot, bis beim Arbeitgeber ein negatives Testergebnis (Antigen-Schnelltest oder Nukleinsäuretest mit Ct-Wert über 30) vorgelegt wird.
  • Für alle anderen ist eine Freitestung nicht mehr nötig.

Wann und wie kann ich mich freitesten?

Eine Freitestung ist aktuell nicht notwendig. Für Personal in Einrichtungen mit Risikogruppen (z.B. Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Eingliederungshilfe) besteht jedoch nach Ende der Isolation ein Tätigkeitsverbot, bis beim Arbeitgeber ein negatives Testergebnis (Antigen-Schnelltest oder Nukleinsäuretest mit Ct-Wert über 30) vorgelegt wird.

Was gilt für Kontaktpersonen?

Kontaktpersonen sind nicht zur Quarantäne verpflichtet, sofern Sie sich nicht selbst positiv auf SARS-CoV-2 getestet haben oder getestet wurden.

Wer engen Kontakt mit einer infizierten Person hatte, sollte Folgendes beachten:

  • Kontakt zu anderen Personen einschränken, vor allem zu Risikopersonen, die gefährdet sind, schwer an COVID-19 zu erkranken
  • AHA+L-Regeln beachten: Abstand wahren, Hygieneregeln berücksichtigen, im Alltag Maske tragen (höchste Sicherheit bietet eine FFP2-Maske!) und lüften
  • Regelmäßig testen: Selbsttest mit eigenständig beschafften Tests oder im Rahmen von weiteren Testmöglichkeiten
  • Selbstbeobachtung für 14 Tage: Insgesamt zwei Wochen nach dem letzten Kontakt zur infizierten Person ist auf Corona-spezifische Symptome zu achten
  • Falls Krankheitszeichen auftreten: Unverzügliche Selbstisolation! Wenden Sie sich zur ärztlichen Abklärung und ggf. Krankschreibung an Ihren Arzt/Hausarzt

Was gilt als Testnachweis?

Ein schriftlicher oder elektronischer negativer Testnachweis hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufgrund:

  • eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde
  • eines PoC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde
  • eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde
  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag, Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen und noch nicht eingeschulte Kinder sind ausgenommen.

Getesteten Personen stehen (mit Ausnahmen) gleich:

1. Kinder bis zum sechsten Geburtstag,
2. Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen,
3. noch nicht eingeschulte Kinder,
4. geimpfte Personen, die nachweisen können, dass sie zusätzlich entweder eine weitere Impfstoffdosis als Auffrischungsimpfung erhalten oder nach ihrer vollständigen Immunisierung eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 überstanden haben

Was gilt als Genesenennachweis?

Als Nachweis dient ein Dokument (schriftlich oder elektronisch), aus dem die zugrundeliegende positive Testung (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik), die mindestens 28 Tage, höchstens aber drei Monate zurückliegt, hervorgeht. Ein Nachweis lediglich mit Antigen-Schnelltest genügt für die Ausstellung eines Genesenennachweises nicht aus.

Mit dem Genesenennachweis können Sie sich in der Apotheke ein digitales Zertifikat ausstellen lassen, um dieses zu Ihrer CovPass-App oder Corona-Warn-App hinzuzufügen.

  • Ausreichend ist die Vorlage des positiven Ergebnisses der PCR-Testung durch das Labor (der Nachweis eines anschließenden negativen Tests ist in der Regel nicht erforderlich!)
  • Hilfsweise: Bescheinigung über die Anordnung der Isolation nach einem positiven PCR-Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2
  • Die Nachweise können über coronabescheide@lra-ebe.bayern.de angefordert werden

Liegt der letzte positive PCR-Test länger als 3 Monate zurück, so erlischt der Genesenenstatus. Genesene, die sich im Anschluss an ihre Infektion einmalig gegen COVID-19 geimpft sind, werden vollständig geimpften Personen gleichgestellt. Gemäß STIKO-Empfehlung (Stand 21.12.2021) soll die Impfung im Abstand von 3 Monaten nach der Erkrankung erfolgen. Sie ist aber bereits ab 4 Wochen nach Ende der COVID-19-Symptome möglich. Weitere Informationen zu den Impfabständen finden Sie im Epidemiologischen Bulletin 2/2022.

  • Nachweis durch Vorlage eines länger als 4 Wochen zurückliegenden positiven PCR-Tests in Verbindung mit der Vorlage des Impfnachweises, aus dem die einmalige Impfung hervorgeht
  • Eine mind. 14-tägige Wartezeit ist hier nicht erforderlich

Bei Fehlen eines zurückliegenden positiven PCR-Tests kann alternativ der serologische Nachweis spezifischer Antikörper in einer Blutprobe einen Hinweis auf eine zurückliegende Infektion erbringen. In diesem Fall kann man durch einmalige Impfung im Abstand von mindestens 4 Wochen nach der Labordiagnose vollständig geimpften Personen gleichgestellt werden.

  • Nachweis durch Vorlage eines länger als 4 Wochen zurückliegenden serologischen Nachweises spezifischer Antikörper im Blut in Verbindung mit der Vorlage des Impfnachweises, aus dem die einmalige Impfung hervorgeht
  • Eine mind. 14-tägige Wartezeit ist hier nicht erforderlich
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